Black Friday Weeks
Vietnam - Kulinarische Sinnesreise von Hanoi bis Saigon inkl. Flug

Jetzt Frühbucher 

Bonus sichern

 

EUR 3.795 p.Pers. im EZ inkl. Flug

Vietnam - Kulinarische Sinnesreise von Hanoi bis Saigon inkl. Flug

Kleingruppe Singles

  • 10 Tage
  • KomforthotelsKomforthotels
  • max. 10
  • de Reiseleitung
  • Hanoi
  • Vintage Vespa Street Tour
  • Bootstour Halong Bucht
  • Mandarins & Family Life Tour
  • Saigon inkl. Citytour
  • Foodie Cyclo Tour in Hue
  • UNESCO Weltkulturerbe Hue
Hanoi H Long Hue Hi An

Lernen Sie auf dieser kulinarischen Singlereise die absoluten Kulinarik-Hotspots Vietnams kennen, von der Streetfood Tour, über Garküchen mit authentischen Gaumenfreuden, Kochkursen bis hin zur Haute Cuisine. Anthony Bourduain war der Vorreiter der Köche, die die Welt bereisten um, kulinarische Highlights zu erkunden - so auch Vietnam. Gemeinsam mit gleichgesinnten Teilnehmer:innen zwischen ca. vierzig und Mitte/ Ende fünfzig entdecken Sie auf Streifzügen die leckeren Seiten Vietnams von Hanoi bis Saigon.

Tag 1
Hanoi
Anreise

Anreise

Abflug vom Flughafen in Frankfurt.

Flug mit Vietnam Airlines o.ä. ab Frankfurt nach Hanoi in der Economy Class

Flugzeiten Die im Angebot enthaltenen voraussichtlichen Flüge mit Vietnam Airlines haben folgende voraussichtliche Flugzeiten:

Hinflug Frankfurt/M.: 13:55 Uhr - Ankunft Hanoi: 06:30 Uhr +1 Tag

Tag 2
Hanoi
Ankunft in Hanoi/Vietnam - Abendessen in einem traditionellen Restaurant

Ankunft in Hanoi/Vietnam - Abendessen in einem traditionellen Restaurant

Ihre lokale Reiseleitung erwartet Sie bereits nach Ihrer Ankunft am Flughafen Hanoi und begleitet Sie zu Ihrem Hotel. Dafür haben wir für Sie einen Early Check-In inkludiert, damit Sie sich erst einmal etwas ausruhen können.

Um 19 Uhr treffen Sie Ihre Reiseleitung zu einem gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant für ein erstes Kennenlernen. Übernachtung in Hanoi.

Das Lacasa Hotel von außenBeispielzimmer im Lacasa HotelBeispielbadezimmer im Lacasa HotelDas Restaurant im Lacasa Hotel

Übernachtung im La Casa Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im La Casa Hotel oder gleichwertig in Hanoi.

Das La Casa Hotel Hanoi liegt in einem ruhigen französischen Viertel, nur wenige Minuten vom lebhaften Zentrum Hanois entfernt. Die feinste Küche der Stadt wird in den beiden Restaurants Lacquer und Le Jardin des 4-Sterne Hotels serviert. Genießen Sie das Frühstück oder einen Cocktail am Abend in der sehr schönen Rooftop Bar mit Panoramablick. Entspannung finden Sie am Pool, im Spa oder Sie nutzen den offenen Fitnessraum mit malerischem Blick auf die Stadt.

Geschmackvolle Zimmer in eleganter und stilvoller Einrichtung mit vietnamesischen und französischen Einflüssen, erfüllen alle Bedürfnisse an einen komfortablen Aufenthalt. Zur Ausstattung gehören Klimaanlage, Minibar, Minisafe, Flachbild-Sat-TV, Kaffee-/Teezubereitung, Bügeleisen und Highspeed WLAN. Ein eigenes Badezimmer ist mit WC, Badewanne/Dusche ausgestattet.

Tag 3
Hanoi
Stadtbesichtigung im bezaubernden Hanoi – Vintage Vespa Streetfood Tour

Stadtbesichtigung im bezaubernden Hanoi – Vintage Vespa Streetfood Tour

Freuen Sie nach dem Frühstück auf eine ganztägige Besichtigung Hanois. Dabei lernen Sie die wichtigsten und vor allen Dingen schönsten Orte dieser Stadt kennen. Für das Mittagessen geht es in das bekannte Cha Cha La Vong Restaurant. Als Anfang des letzten Jahrhunderts die Familie Doan begann, in der Hang Son, einer kleinen Straße der Altstadt Hanois, aus ihrer Vorliebe für gegrillten Fisch einen Beruf zu machen, konnte keiner ahnen, dass daraus einmal das bekannteste Gericht Hanois werden sollte.

Ein ganz besonderes Highlight ist die abendliche Vintage Vespa Streetfood Tour, die mit einem Cocktail und einem leckeren Snack im Vintage Vespa Cafe beginnt, bevor Sie mit Ihrem Fahrer auf die Vespa steigen. Nach einer ersten Fahrt durch die geschäftigen Seitenstraßen der Altstadt, erreichen Sie direkt an den Bahngleisen Hanois ein Lokal, in dem Sie infusierten Reisschnaps und eine sogenannte Buffalo Jerky Vorspeise probieren.

Es geht wieder durch die engen Gassen bis zu einem lebhaften Restaurant (in dem auch schon Anthony Borduain mit Barack Obama war), das Bun Cha serviert. Dieses typische Hanoi Gericht muss man einfach probiert haben! Nach kurzer Fahrt erreichen Sie den Westsee, um die lokale Spezialität Pho Cuon zu probieren. Die frischen vietnamesischen Reispapierrollen werden mit duftenden Zutaten und Pho Nudeln gefüllt und sind ein wahrer Augen- sowie auch Gaumenschmaus! Eine Fahrt mit der Vespa bringt Sie schließlich zu Ihrem letzten Ziel - einem Jazz Club, neben dem prächtigen Opernhaus. Hier können Sie bei einer wirklich einzigartigen Stil-Mischung aus 30er Jahre Jazz und traditioneller vietnamesischer Musik entspannen.

Dauer: 18 - 22 Uhr. Transfer zum Hotel und Übernachtung in Hanoi.

Übernachtung im La Casa Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück.

Sie übernachten in der gleichen Unterkunft wie am Vortag

Tag 4
Hạ Long
Ausflug zur berühmten Halong-Bucht – Abendessen im "Rue Lamblot"

Ausflug zur berühmten Halong-Bucht – Abendessen im "Rue Lamblot"

Die Halong-Bucht bietet eine der schönsten Landschaften Vietnams und wurde in 1994 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Mit einem Ausflugsboot kreuzen Sie sieben Stunden durch die Insellandschaft und besuchen eine der größten Kalksteinhöhlen mit farbigen Stalagmiten und Stalaktiten sowie eine malerische kleine Insel, die zum Schwimmen und einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt einlädt. Ein tolles Erlebnis.

Ein Mittagessen mit frischen Meeresfrüchten an Bord serviert. Am späten Nachmittag fahren Sie zurück nach Hanoi. Im charmanten Hoan Kiem District wird Ihnen heute das Abendessen im "Rue Lamblot Restaurant", einer ehemaligen französischen Residenz, serviert. Das einzigartige vietnamesische Restaurant liegt zwischen dem historischen Labyrinth des alten Handelsviertels und der weiten Ruhe des Hoan Kiem Sees. Übernachtung in Hanoi.

Übernachtung im La Casa Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück.

Sie übernachten in der gleichen Unterkunft wie am Vortag

Tag 5
Hue
Flug nach Hue - Das Weltkulturerbe am Ufer des Parfumflusses - Streetfood-Tour

Flug nach Hue - Das Weltkulturerbe am Ufer des Parfumflusses - Streetfood-Tour

Nach dem Frühstück werden Sie für den Flug nach Hue zum Flughafen von Hanoi gebracht. In Hue empfängt Sie Ihre neue Reiseleitung. Nach Ihrer Ankunft beginnen Sie umgehend mit der Stadtbesichtigung. Sie starten Ihre Besichtigungstour mit einem Besuch des Mausoleums des Königs Tu Duc, welches zu den schönsten Werken royaler Architektur in Vietnam gehört. Hue, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, ist berühmt für die Anmut ihrer Paläste, Kaisergräber, Pagoden. Mit den Tempeln an den Ufern des Parfümflusses ist Hue ein Ort von beinahe poetischer Schönheit.

Am Abend erwartet Sie dann eine ca. 3-stündige Tour durch Hue mit einem traditionellen Gefährt Südostasiens - dem Cyclo. Dabei verkosten Sie nicht nur einige typische Gerichte, sondern erhalten auch eine Einführung in die Küche Hues. Übernachtung in Hue.

Außenansicht des EMM HotelBespielzimmer des EMM HotelPoolanlage des EMM HotelRestaurant im EMM HotelAußenansicht des Romance HotelBeispielzimmer im Romance HotelDachterrassenpool des Romance HotelRestaurant im Romance Hotel

Übernachtung im EMM Hotel oder Romance Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im EMM Hotel, dem Romance Hotel oder gleichwertig in Hue.

- Das EMM Hotel ist eine 4-Sterne Unterkunft im Stadtzentrum von Hue. Authentische Gerichte aus der vietnamesischen Küche und internationale Speisen werden im Restaurant Spiceviet serviert. Insbesondere wird bei der Zubereitung viel Wert auf Zutaten aus der Region gelegt. WLAN steht Ihnen in allen Bereichen des Hotels kostenfrei zur Verfügung. Die klimatisierten und mit Marmorboden ausgestatten Zimmer verfügen über einen eigenen Balkon. Zur Ausstattung gehören eine Minibar, ein Flachbild-TV und ein Wasserkocher zur Zubereitung von Tee- und Kaffee. Ein eigenes Badezimmer mit Dusche/Badewanne, WC, einem Haartrockner ausgestattet, kostenfreien Pflegeprodukten, Bademäntel und Hausschuhe ergänzen den Komfort.

- Das Romance Hotel ist ein beeindruckendes 11-stöckiges Gebäude im Herzen von Hue, unweit des Parfum-Flusses. Auf den 11 Stockwerken finden Sie nicht nur helle, geräumige Zimmer mit großen Fenstern und guter Ausstattung, sondern auch gehobene gastronomische Einrichtungen wie das Lucky Plaza im 1. Stock mit asiatischer und europäischer Küche oder das Romance Restaurant im 11. Stock, in dem Sie täglich ein umfangreiches Frühstücksbuffet präsentiert bekommen. Auf dem Dach des Hotels findet sich ein Dachterrassenpool, in dem Sie entspannen, und den schönen Blick auf die Stadt genießen können. Zu den weiteren Annehmlichkeiten des Hotels gehören der Romance Spa, in dem Sie wohltuende Massagen genießen können, und drei weitere Bars, die am Abend zum Verweilen einladen.

Tag 6
Hội An
Hue´s Gärten - Fahrt nach Hoi An über den Wolkenpass - Zu Gast bei einer Familie

Hue´s Gärten - Fahrt nach Hoi An über den Wolkenpass - Zu Gast bei einer Familie

Fahrradtour durch das Dorf Kim Long, um in das Grün einer sogenannten "Grünen Stadt" einzutauchen. Fahren Sie gemächlich an Hues einzigartiger Landschaftsarchitektur vorbei und erleben Sie auf dem Weg die Philosophie des Gartenbaus, den Mandarinenanbau, Dorftempel und die Handwerksbetriebe.

In einem alten Gartenhaus werden Sie begrüßt, in dem drei Generationen unter einem Dach leben. Hier lernen Sie nicht nur die Familie kennen, sondern Sie werden auch mit einer authentischen Mahlzeit verwöhnt.

Am Nachmittag erfolgt der Transfer nach Hoi An. Sie passieren den Hoi Van Pass, auch Wolkenpass genannt, der sich zwischen Danang und Hue befindet. Der Blick hier ist fantastisch – die steil abfallenden Berge scheinen buchstäblich ins Meer zu stürzen. Nach dem Check-in im Hotel erleben Sie ein weiteres Highlight mit einem Abendessen im "Vy’s Market Restaurant". Übernachtung in Hoi An.

Dachterrasse des Cozy SavvyBeispielzimmer im Cozy SavvyBeispielbadezimmer im Cozy SavvyRestaurant im Cozy Savvy

Übernachtung im Cozy Savvy Boutique Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im Cozy Savvy Boutique Hotel oder gleichwertig in Hoi An.

Das Cozy Savvy Boutique Hotel Hoi An ist eine 4-Sterne Unterkunft und nur wenige Gehminuten von der Japanischen Brücke und ‚Wahrzeichen der vietnamesischen Küstenstadt‘ entfernt. Das Stadtzentrum befindet sich in nur 2 km Entfernung und bis zum Hoi An Historic Museum sind es etwa 15 Gehminuten. Zum Hotel gehören neben einem 24h-Service, Wäscheservice, kostenfreies WLAN in allen Bereichen sowie weitere Annehmlichkeiten wie ein Restaurant, ein Fitness-Studio, eine Bar, ein Pool auf dem Dach und Wellnessanwendungen. In der Unterkunft steht jeden Morgen ein Frühstücksbuffet für Sie bereit.

Die klimatisierten Zimmer verfügen über ein eigenes Bad mit Haartrockner und kostenfreien Pflegeprodukten. Zur Ausstattung gehören ein Schreibtisch, Flachbild-Kabel-TV, ein Kühlschrank sowie ein Wasserkocher.

Tag 7
Hội An
Besuch des Marktes von Hoi An – Ausflug in das Dorf Tra Que – Kochkurs

Besuch des Marktes von Hoi An – Ausflug in das Dorf Tra Que – Kochkurs

Der heutige Tag startet mit dem Besuch des zentralen Marktes von Hoi An. Hier haben Sie die Möglichkeit, mehr über die Zutaten zu erfahren, die Sie im Laufe des Tages während eines Kochkurses verwenden werden. Dann werden Sie in das nahegelegene Tra Que Gemüsedorf (ca. 15 Minuten) gefahren. Nach einem erfrischenden Willkommensgetränk unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang durch die Gemüsegärten. Anschließend erwartet Sie ein kleiner Kochkurs, wo Sie typische Hoi An-Gerichte kennenlernen. Nach dem Mittagessen fahren Sie zurück nach Hoi An. Am Nachmittag entdecken Sie auf einem begleitete n Stadtrundgang (zu Fuß) das bezaubernde Hoi An mit seinen hübsch herausgeputzten Gassen, der mit dem Besuch eines der historischen Häuser in der Altstadt endet. Anschließend unternehmen Sie noch eine kleine Bootsfahrt zu einem lokalen Handwerksdorf. In einem besonders schönen lokalen Restaurant nehmen Sie heute Ihr Abendessen ein. Inmitten von Reisfeldern liegt „The Field Restaurant“ in herrlicher Natur und serviert Ihnen authentische Gaumenfreuden Zentralvietnams. Übernachtung in Hoi An.

Übernachtung im Cozy Savvy Boutique Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 8
Ho Chi Minh City
Flug nach Saigon - Stadtrundfahrt - Hoa Tuc Cooking Class - Rooftop Dinner

Flug nach Saigon - Stadtrundfahrt - Hoa Tuc Cooking Class - Rooftop Dinner

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen von Danang gebracht. Von dort fliegen Sie weiter in den Süden nach Saigon, wo Sie Ihr Reiseleiter in Empfang nimmt.

Am Nachmittag erwartet Sie eine Stadtrundfahrt durch die pulsierende Metropole Saigon – offiziell Ho Chi Minh City genannt. Am Nachmittag (14 - 17 Uhr) nehmen Sie an einem Kochkurs im beliebten Hua Tuc Kochstudio teil (kein Privatkurs, es können auch andere Gäste daran teilnehmen). Während es interaktiven Kochkurses bereiten Sie unter der Anleitung eines englischsprachigen Chefkochs (Ihr Guide wird natürlich übersetzen) 3 klassische Vietnamesische Gerichte zu, die Sie anschließend dann auch probieren können. Währenddessen erfrischen Sie sich bei einem Glas Tra Da (typisch vietnamesischer Eistee. Am Ende des Kurses bekommen Sie natürlich alles Rezepte als Souvenir und zum Nachkochen für zu Hause.

Das heutige Dinner bietet Ihnen grandiose Aussichten über die Stadt, denn es geht ins Rooftop Shri Restaurant. Übernachtung in Saigon.

Außenansicht des Muong Thang Beispielzimmer des Muong Thang Beispielbadezimmer des Muong Thang Pool im Muong Thang Restaurant im Muong Thang

Übernachtung im Muong Thang Saigon Centre Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im Muong Thang Saigon Centre Hotel oder gleichwertig in Ho Chi Minh City.

Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt befindet sich das Muong Thang Saigon Centre Hotel. Die 4-Sterne Unterkunft wurde im französischen Stil gestaltet und liegt nur 700 Meter vom Notre Dame Square entfernt. Kostenfreies WLAN steht im gesamten Hotel zur Verfügung. Im Spa genießen Sie wohltuende Massageanwendungen. Im Hallenbad oder im Pool mit Stadtblick können Sie wunderbar entspannen.

Zur Ausstattung der Zimmer gehören ein Flachbild-TV und die Möglichkeit zur Tee- und Kaffeezubereitung. Ein eigenes Bad mit Dusche und WC, kostenfreien Pflegeprodukten und einem Haartrockner sorgen für weiteren Komfort.

Tag 9
Ho Chi Minh City
Saigon zu früher Morgenstunde - Stadtrundfahrt - Dinner in the Dark

Saigon zu früher Morgenstunde - Stadtrundfahrt - Dinner in the Dark

Heute (6 Uhr) erleben Sie, wie Saigon zum Leben erwacht. Sie machen zuerst einen Spaziergang durch den Tao Park, der als grüne Oase der Stadt gilt. Neben dem Park befindet sich der berühmte Kaffee-Platz der Vogelliebhaber, die sich hier jeden Tag versammeln um Ihre Singvögel zu trainieren. Genießen Sie die gemütliche Atmosphäre mit einer Tasse Kaffee oder Tee und lauschen Sie dem Klang der Vögel. Danach bummeln Sie über einen lokalen Markt, der vor allem für seine zahlreichen Blumenstände bekannt ist und verkosten eine leckere, traditionelle Nudelsuppe zum Frühstück.

Am Nachmittag erleben Sie auf einer Stadtrundfahrt die geschäftigste Stadt Vietnams. Sie erfahren viel über die Kultur und Geschichte der Stadt und besichtigen zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dem Alltagsleben begegnen Sie hautnah bei den Straßenverkäufern und den Händlern im Ben Tanh-Markt und auf der Dong Khoi Street.

Am Abend erwartet Sie ein besonderes kulinarisches Highlight. Im Restaurant Noir gehen Sie auf eine spannende Sinnesreise und dinieren komplett im Dunkeln. Dinner in the Dark - was für ein Erlebnis! Übernachtung in Saigon. Aber keine Angst, hier erwarten Sie keine Insekten oder andere fiese Überraschungen, sondern nur klassische Köstlichkeiten an die sich ihr Gaumen im Verlauf der Reise bereits gewöhnen konnte.

Übernachtung im Muong Thang Saigon Centre Hotel oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag

Tag 10
Ho Chi Minh City
Freizeit in Saigon - Abreise

Freizeit in Saigon - Abreise

Nach dem Frühstück haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Erkunden Sie z.B. die unzähligen Einkaufsmöglichkeiten rund um Ihr Hotel.  Egal, ob Sie moderne Shopping Malls oder den berühmten Ben Thanh Market bevorzugen auf dem es allerhand lokale Waren und Souvenirs zu kaufen gibt. Ho Chi Minh City ist ein Einkaufsparadies und bietet zudem unzählige kleine Parks, Cafés und Restaurants in denen Sie den letzten Reisetag entspannt ausklingen lassen können. Wir haben für Sie einen Late Check-Out bis 18 Uhr inkludiert. Am Abend Transfer zum Flughafen Saigon mit Guide. Aufgrund unerwarteter Flugplanänderungen, Verkehrs- und Wetterbedingungen können kleine Programmänderungen auftreten.

Flugzeiten Die im Angebot enthaltenen voraussichtlichen Flüge mit Vietnam Airlines haben folgende voraussichtliche Flugzeiten

Rückflug über Hanoi Saigon/Ho Chi Min Stadt: 18:00 Uhr - Ankunft Frankfurt/M.: 06:00 Uhr +1 Tag

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

Alles anzeigen

Kunden über viamonda

Tipps von unserem Reiselandexperten

Claudia Zielgebietsmanagerin

In Vietnam gibt es ein ganz besonderes Bier, das Bia Hoi oder auch "Fresh Beer" genannt. Das leichte Pils wird ganz frisch gebraut und enthält keine Konservierungsstoffe. Daher müssen Sie es am besten noch am gleichen Tag trinken. Ein Glas gibt es schon für rund 25 Cent – also unbedingt probieren!

Länderinformationen Vietnam

Klima

Beste Reisezeit

Im Norden subtropisch mit heißen Sommern und milden Wintern, im Süden tropisch. Monsun zwischen Mai und Oktober. Vietnam eignet sich ganzjährig als Reiseziel, wobei man im Süden im Winter und im Norden im November die besten Wetterverhältnisse genießt. 

Klimatabelle Hanoi

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur °C202123273233333231292622
Min. Temperatur °C141517212425262524221815
Sonnenstunden / Tag3h2h2h3h6h5h6h6h6h6h5h4h
Regentage571191311121210753

Klimatabelle Da Nang

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur °C242627303334343431282725
Min. Temperatur °C192021232425252524232220
Sonnenstunden / Tag4h5h6h7h8h8h8h7h6h5h5h4h
Regentage9433675712191814

Klimatabelle Saigon

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur °C323334353332313131313131
Min. Temperatur °C212223232323232423232222
Sonnenstunden / Tag5h6h5h6h4h4h4h4h5h4h4h4h
Regentage2124162123212120117

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss in der Regel noch mindestens 6 Monate über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein.

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein erforderlich. Ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 15 Tagen u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle geannten Länder (Die Visabefreiung ist zunächst gültig bis zum 14. März 2025):

[1] Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden .

Kosten

 

E-Visum (30 Tage gültig): 25 US$ /ca. 25 €.


 

Visaarten und Kosten

Touristen- und Geschäftsvisum zur ein- und mehrmaligen Einreise, e-Visum.

Das Flughafenvisum/ On-Arrival- Visum wird nur in besonderen dringenden Fällen ausgestellt.

Gültigkeit

Touristenvisum: in der Regel 1 Monat Aufenthalt für eine einmalige Einreise. Verlängerung vor Ort möglich.
Geschäftsvisum: bis 1 Jahr.

Geschäftsvisa mit mehr als 3 Monaten Gültigkeitsdauer werden nur unter Vorlage einer Einreisegenehmigung gewährt.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die am selben Tag weiterfliegen, über gültige Papiere für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Persönlich oder postalisch bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen). Postalische Beantragung sollte per Einschreiben versandt werden.

Ein E-Visum (max. 30 Tage Aufenthalt, einmalige Einreise) können u.a. die Staatsangehörigen der folgenden Länder online beantragen:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;

(b) Schweiz.

Hinweis: Die Einreise ist mit dem e-Visum nur über bestimmte Grenzposten (Flughäfen, Seehäfen und Landübergänge) möglich.

Ein On-Arrival-Visum berechtigt für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Die Einreise kann mit einem On-Arrival-Visum jedoch nur über die internationalen Flughäfen in Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und in Da Nang erfolgen. Es wird grundsätzlich empfohlen, ein Visum vor der Einreise zu beantragen, weil vietnamesische On-Arrival-Visa für Ausnahmefälle vorgesehen sind.

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (muss online unter visa.mofa.gov.vn ausgefüllt und mit den anderen Unterlagen eingereicht werden).
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein muss.
(d) Gebühr (bei Antragstellung per Verrechnungsscheck).
(e) Nachweis über Aufenthaltszweck.
(f) Nachweis über ausreichende Geldmittel zur Bestreitung des Aufenthalts.

(g) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(h) Türkische Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte eine Einreisegenehmigung des vietnamesischen Innenministeriums. Beantragung über die einladende Person in Vietnam oder über den vietnamesischen Reiseveranstalter. 

 

Geschäftsvisum zusätzlich:
(i) Der Geschäftspartner in Vietnam muss eine Einreisegenehmigung (Approval Code) für den Antragsteller beantragen. Erst wenn die Bestätigung des Immigration Department vorliegt, kann die Botschaft ein Visum ausstellen.

Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

e-Visum:

(a) Auslandskrankenversicherung, die auch Erkrankungen an Corona einschließt, mit einer Abdeckung von mindestens 10.000 US$.

(b) Reiseverlauf in Vietnam.

(c) Rückflugticket.

(d) Scan des Reisepasses.

 

 

Temporärer Wohnsitz

Pauschalreisende, die ihre Reise bei einem vietnamesischen Reisebüro gebucht haben, können bei der Ausländerbehörde beantragen, ihren visumfreien Aufenthalt um weitere 15 Tage zu verlängern. Beantragungskosten: 10 US$.

Bearbeitungsdauer

Touristenvisum: Ca. 7 Werktage (davon abhängig, wie schnell die Bestätigung aus Vietnam eingeht. Schnellere Visumerteilung bei Beantragung über ein Reisebüro oder per Fax).

e-Visum: 3 Werktage.

Expressvisum: am selben Tag (zusätzl. Gebühr). Keine Expressausstellung für Mehrfachvisum mit einer Gültigkeit von bis zu 3 Monaten sowie für Approval für Visa mit einer Gültigkeit von 6 und 12 Monaten.

Schweiz: Per Post mind. 2-3 Tage.

Expressvisum: am selben Tag (zusätzl. Gebühr). Keine Expressausstellung für Approval für Visa mit einer Gültigkeit von 6 und 12 Monaten.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Es besteht Registrierungspflicht innerhalb von 24 Stunden. Diese wird meist vom Hotel oder dem örtlichen Reiseveranstalter übernommen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass (empfohlen).

Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Jedoch dürfen Minderjährige unter 14 Jahren nicht unbegleitet nach Vietnam einreisen.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat benötigt.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss in der Regel noch mindestens 6 Monate über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein.

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein erforderlich. Ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 15 Tagen u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle geannten Länder (Die Visabefreiung ist zunächst gültig bis zum 14. März 2025):

[1] Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden .

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Mon, 17 Oct 2022 15:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 17 Oct 2022 15:30:09 +0200)

Letzte Änderungen:

Aktuelles – COVID-19 (Einreise, Ausreise und Transit, Beschränkungen im Land, Empfehlungen),

Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten),

Einreise und Zoll (Visum; e-Visum; Verlängerung des Aufenthalts),

redaktionelle Änderungen


Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Insbesondere die COVID-19-Bestimmungen unterliegen laufenden Änderungen.
Wir empfehlen Ihnen:

- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Flug- und Bahngesellschaften nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.                                                                                   

Aktuelles

Neue Regeln zur visafreien Einreise

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise bis zu maximal 15 Tagen kein Visum mehr. Hierfür muss der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein. Für die visumfreie Einreise sollte ein Ausdruck des Rückflugtickets mitgeführt und bei Einreise vorgelegt werden. Reisende sollten direkt bei Einreise kontrollieren, ob sie einen Einreisestempel mit Gültigkeitsdatum erhalten haben. Andernfalls droht bei Ausreise ein Bußgeld.

Die visumfreie Einreise gilt nicht für Journalisten und Filmemacher, die in Vietnam beruflich tätig werden, z.B. Dokumentarfilme und Reportagen erstellen wollen. Hinweise zur Beantragung eines Journalisten- und Filmemachervisums bieten die deutschen Vertretungen in Vietnam.

Zuständig und verantwortlich für die Gewährung der visafreien Einreise sind ausschließlich die vietnamesischen Behörden. Bei konkreten Fragen sollten Sie sich an die zuständige vietnamesische Auslandsvertretung wenden. Informationen finden Sie z.B. auf der Webseite der vietnamesischen Botschaft in Berlin und des vietnamesischen Generalkonsulats in Frankfurt/Main.

Für andere Zwecke und längere Aufenthalte ist ein Visum erforderlich, das vor der Einreise online oder als e-Visum sowie unter bestimmten Umständen bei Einreise „on arrival" beantragt werden kann. Letzteres kann aber nicht empfohlen werden.

Ausländer, die bereits im Besitz eines gültigen Visums oder einer ständigen oder temporären Aufenthaltsgenehmigung für Vietnam sind, dürfen ohne vorherige Einreisegenehmigung der Einwanderungsbehörde nach Vietnam einreisen.

Vietnamesische Staatsangehörige, die im Ausland leben, dürfen ohne vorherige Genehmigung einreisen.

COVID-19

Angesichts der weltweiten COVID-19-Pandemie bestehen weiterhin Risiken bei internationalen Reisen, insbesondere für Personen ohne vollständigen Impfschutz. Hierzu mehr unter COVID-19.

Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen bei der Botschaft von Vietnam.

Es gelten folgende Bestimmungen bei Einreise:

Bei Transitflügen nach Vietnam müssen ggf. ebenfalls die Vorgaben des Transitlands beachtet werden.

Alle Reisenden müssen nach Einreise zehn Tage Selbstbeobachtung absolvieren. Währenddessen darf die Wohnung verlassen werden. Falls in dieser Zeit COVID-19-Symptome beobachtet werden, sind geeignete Maßnahmen zum Infektionsschutz zu treffen und eine entsprechende Selbstisolierung durchzuführen. Zudem ist für weitere Vorgehensweisen eine medizinische Einrichtung zu benachrichtigen.

Diese Regelungen gelten auch für unbegleitet eingereiste Kinder.

Grundsätzlich müssen sich Reisende, die während ihres Aufenthaltes in Vietnam an COVID-19 erkranken, an die geltenden Vorschriften zum Infektionsschutz halten und isolieren, bis sie negativ getestet sind. Bei schwerem Verlauf erfolgt eine Behandlung im Krankenhaus. Ein Verstoß gegen die Vorschriften wird mit hohen Geldstrafen belegt.

Ein Impf- oder Genesenennachweis ist zwar aktuell nicht ausdrücklich vorgeschrieben, es wird jedoch angeraten, einen solchen Nachweis mitzuführen.

Bei dem Impfnachweis muss es sich um ein Impfzertifikat handeln, das in Vietnam anerkannt wird (für Reisende aus Deutschland: WHO-Impfpass oder COVID-Zertifikat der EU in Papierformat). Eine Vorlage per App ist nicht möglich. Sofern das Impfzertifikat des ausstellenden Landes nicht bereits von Vietnam anerkannt wurde, muss es durch die zuständige Behörde legalisiert werden. Die zweite Impfung muss mindestens 14 Tage vor Einreise und nicht länger als 12 Monate vor Einreise erfolgt sein.

Genesene müssen eine Bescheinigung über die Genesung von COVID-19, ausgestellt von der zuständigen Behörde des Landes, in dem die Behandlung stattgefunden hat, vorlegen. Die Zeit von der Erkrankung bis zum Tag der Einreise darf sechs Monate nicht überschreiten.

Weitere Informationen erteilt die Botschaft von Vietnam.

Ausreise und Transit

Fluggesellschaften verlangen beim Check-in unter Umständen aktuelle PCR-Tests, dies kann bei der Fluggesellschaft erfragt werden.

Beschränkungen im Land

Die Maskenpflicht gilt bei Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs (einschließlich Flugzeugen, Zügen, Schiffen, Straßenbahnen, Fähren, Pkws, Bussen, Taxis usw.), beim Betreten öffentlicher Orte in Gebieten mit COVID-19-Risikostufe 3 oder 4 und beim Besuch von Gesundheitseinrichtungen und medizinischen Isolationseinrichtungen.

Daneben müssen Personen mit akuten Symptomen einer Atemwegsinfektion und Personen mit bestätigter oder vermuteter COVID-19-Infektion eine Maske tragen. Für Berufstätige können anderweitige Regeln gelten.

Empfehlungen

  • Achten Sie auf die Einhaltung der sog. 2-K-Regeln (Maskenpflicht und Desinfektion) und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen verhängt werden.
  • Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Informationen der vietnamesischen Regierung.
  • Halten Sie bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten eine Selbstisolation ein.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Demonstrationen in der Öffentlichkeit sind verboten und wurden in der Vergangenheit von Sicherheitskräften aufgelöst. Die Teilnahme kann zu harten Strafen wie langen Haftstrafen führen.

Es gibt militärische Sperrgebiete, die nicht immer als solche gekennzeichnet sind, bzw. lediglich Schilder auf Vietnamesisch tragen, sowie das unmittelbare Grenzgebiet, das ebenfalls nicht immer ausreichend gekennzeichnet ist. Dessen Ausdehnung bzw. der Abstand vom tatsächlichen Grenzverlauf wird von den örtlichen Sicherheitsorganen oft willkürlich interpretiert. Bei beabsichtigten Besuchen in Grenznähe müssen gesondert zu beantragende Genehmigungen des Ministeriums für öffentliche Sicherheit mitgeführt werden. Gebiete können auch kurzfristig zu „restricted areas" erklärt werden.

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Respektieren Sie Sperrgebiete bzw. beantragen Sie entsprechende Genehmigungen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt abseits der Hauptstrecken bei den örtlichen Volkskomitees oder Polizeibehörden.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist niedrig und es gibt wenig Gewaltkriminalität gegen Ausländer. Ein Anstieg von Kleinkriminalität wie Diebstahl, insbesondere in Touristengebieten, ist jedoch zu beobachten. Am Bahnhof von Hanoi wurden häufiger Touristen v.a. mit dem Nachtzug aus Hue oder Sapa ankommend bestohlen. Außerdem kommt es verstärkt zum Diebstahl von Bargeld aus Hotelzimmern, auch aus "besseren" Hotels. Für allein reisende Frauen besteht die Gefahr sexueller Belästigung und Übergriffe.

In Hanoi, vor allem am Hoan Kiem See, gibt es immer wieder Betrugsversuche. Vereinzelt verlangen Straßenverkäufer für das Fotografieren „Gebühren", in anderen Fällen werden Schuhe von Touristen beschmutzt oder mit Klebstoff beschmiert, entzogen und eine „Rückgabegebühr" verlangt. Fälle von Kreditkartenbetrug wurden bekannt, in denen Karten kopiert und Abbuchungen vorgenommen worden sind.

In Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang und Hanoi mehren sich Handtaschen- und Gepäckdiebstahl, sowohl von vorbeifahrenden Mopeds aus als auch nach Ablenkungsmanövern durch Kinderbanden, insbesondere bei Ankunft und Abreise vor dem Hotel.

In Ho-Chi-Minh-Stadt werden vermehrt ausländische Touristen unter verschiedenen Vorwänden - beispielsweise mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden - angesprochen und in Privathäuser eingeladen. Nach Schaffung einer gastfreundlichen und geselligen Atmosphäre wird im weiteren Verlauf das Opfer in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele verwickelt, an deren Ende das Opfer verliert und unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden veranlasst wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden.

Kommt es zu einem Diebstahl, protokollieren weder die Ausländerpolizei in Hanoi noch andere Polizeidienststellen nachträglich Verlustanzeigen. In der Vergangenheit hat sich die Polizei mehrfach geweigert, Protokolle aufzunehmen, vor allem dann, wenn Zweifel am Hergang der Tat oder an den Wertangaben bestanden.

  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Bahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Bewahren Sie Wertgegenstände im Hotelsafe auf und führen Sie nur unbedingt benötigte Wertgegenstände mit.
  • Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Fahrradtaxis (Cyclos) oder Motorradtaxis (Xe Om).
  • Fragen Sie vor dem Fotografieren von Straßenverkäufern um Erlaubnis.
  • Weisen Sie Angebote ggf. mit lauter Stimme als Abschreckungseffekt zurück und halten Sie sich von Schuhputzern möglichst fern.
  • Lassen Sie Speisen und Getränke an unbekannten Orten nicht aus den Augen.
  • Sollten Reisedokumente, Bargeld oder sonstige Wertgegenstände abhandenkommen, zeigen Sie den Verlust sofort bei der Polizei am Tatort an.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, privaten Einladungen und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Tropenstürme, Überschwemmungen

Es herrscht tropisches bis subtropisches Klima.
In den Provinzen von Mittelvietnam und dem Mekong-Delta, aber auch in einigen Provinzen im Süden Vietnams, kann es besonders zwischen Juni und November zu Taifunen kommen, die großflächige Überschwemmungen, Erdrutsche und Beeinträchtigungen der Infrastruktur hervorrufen können.

Starke Regenfälle führen auch in der Regen- bzw. Monsunzeit von Juni bis September im Norden und Süden und von Oktober bis Dezember in Mittelvietnam zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Hanoi, insbesondere entlang des Red River, und das Mekong-Flussdelta-Regionen im Süden sind regelmäßig betroffen.

Erdbeben und Tsunamis

Vietnam liegt in einer nur leicht seismisch aktiven Zone, sodass die Erdbebengefahr nicht besonders hoch ist. Tsunamis, die durch Erdbeben im südostasiatischen Raum ausgelöst werden, können auch Vietnam erreichen.

  • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Center for Hydro-Meteorological Forecasting oder des Joint Typhoon Warning Center.
  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Es gibt ein relativ gut ausgebautes Inlandsflugnetz, Eisenbahnen zwischen großen Städten, Reisebusse für Überlandfahrten und Taxis.

 Eine starke Gefährdung geht vom Straßenverkehr aus. Die Zahl der Verkehrstoten ist eine der höchsten im internationalen Vergleich, das Risiko, einem Unfall zum Opfer zu fallen, ist um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Die meisten Unfälle passieren nach Einbruch der Dunkelheit. Auch die mittlerweile eingeführte Helmpflicht für Mopedfahrer hat daran nichts geändert, denn Gründe sind eine oftmals rücksichtslose Fahrweise sowie die steigende Anzahl der Verkehrsteilnehmer.

Für alle Teilnehmer im Straßenverkehr (auch Fahrradfahrer) gilt seit Anfang 2020 die strikte Alkoholgrenze von 0 Promille.

Die angeschriebenen Fahrpreise im Taxi gelten nicht pro Person, sondern pro Fahrt. Taxifahrer, die nicht einem als zuverlässig bekannten Unternehmen angehörten, haben des Öfteren das Taxameter manipuliert und bei Fahrtende den ungerechtfertigt hohen Fahrpreis unter Gewaltandrohung eingefordert. In Ho-Chi-Minh-Stadt kommt am offiziellen Taxistand des Flughafens vermehrt Taxibetrug vor. Manche Taxifahrer weigern sich, den Taxameter einzuschalten und verlangen Fantasiebeträge.

  • Bitten Sie in einem solchen Fall bei der Ankunft am Hotel das Hotelpersonal um Hilfe, bevor Sie zahlen.

Sogenannte Vermittler haben verschiedentlich Transportdienstleistungen zu völlig überhöhten Preisen bei Bussen, Bahnen und Taxis angeboten. Beim Verkauf von Tickets für Busse, Bahnen, Boote usw. haben sich Fahrscheine schon des Öfteren als Fälschungen herausgestellt und die Beförderung wurde abgelehnt bzw. ein zweiter Fahrscheinkauf nötig.

Die Diebstahlsrate von Zweirädern ist sehr hoch. Der Abschluss von Diebstahlversicherungen ist nicht üblich und wird auch nicht angeboten. Bei Hinterlegung des Passes als Pfand wurden vereinzelt hohe Auslösegebühren als Ersatz verlangt.
Fast überall im Stadtgebiet, insbesondere vor Restaurants und Geschäften, finden Sie Wächter, die für eine geringe Gebühr die Parkplätze bewachen.

In den letzten Jahren gab es in der Ha Long Bucht wiederholt Schiffsunfälle, die zum Teil tödlich verliefen. Schiffe sind häufig nicht mehr wirklich seetüchtig und verfügen nicht immer über ausreichend Rettungswesten.

  • Lassen Sie größtmögliche Vorsicht im Straßenverkehr walten und verzichten Sie während des Urlaubaufenthaltes auf die individuelle Anmietung von Pkws oder Mopeds.
  • Benutzen Sie am Flughafen nur offizielle Taxis und auch sonst nur von möglichst als zuverlässig geltenden Anbietern.
  • Informieren Sie sich stets vor Fahrtantritt mit Bussen, Bahnen und Taxis nach Preisen.
  • Erwerben Sie Fahrscheine für Busse, Bahnen und Boote nur an offiziellen Verkaufsstellen.
  • Seien Sie bei der Anmietung von Mopeds/Motorroller vorsichtig und hinterlegen Sie nicht Ihren Reisepass als Pfand.
  • Stellen Sie Ihr Moped/Ihren Motorroller nie unbeaufsichtigt ab.
  • Buchen Sie Ausflüge nur bei renommierten Unternehmen und vergewissern Sie sich selbst über die Seetüchtigkeit des Schiffs und das Vorhandensein ausreichender Rettungsmittel und Fluchtwege.

Führerschein

Der Internationale Führerschein ist erforderlich und bei einem vorübergehenden Aufenthalt in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. In diesem Fall ist eine Umschreibung des ausländischen in einen vietnamesischen Führerschein nicht mehr nötig. Beachten Sie, dass das Fahren von Motorrädern oder Motorrollern über 50 cm³ Hubraum mit einem Führerschein der Klasse B nicht erlaubt ist. Das Fahren ohne gültigen Führerschein kann mit einem Bußgeld oder - im Fall eines schweren Unfalls - mit einer mehrjährigen Haftstrafe geahndet werden.

LGBTIQ

Das Verbot einer gleichgeschlechtlichen Ehe wurde aufgehoben. Homosexualität wird strafrechtlich nicht verfolgt. Allerdings wurde weder eine Lebenspartnerschaft noch die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt. Partei und Regierung Vietnams nehmen eine vorsichtig positive Haltung zur Gleichstellung der LGBTIQ-Gemeinschaft ein; die Gesellschaft Vietnams ist weiterhin von einem konservativen Frauen- und Familienbild geprägt. Es sind keine Fälle homophober Gewalt bekannt. Grundsätzlich ist in Vietnam zu beachten, dass öffentliche Zärtlichkeiten, egal ob hetero- oder homoerotisch, traditionell nicht gutgeheißen werden und insbesondere mit körperlichen Berührungen in der Öffentlichkeit sehr sparsam umgegangen wird.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Rauschgiftdelikte wie der Erwerb, die Verteilung und die Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art werden strafrechtlich streng verfolgt und es drohen harte Strafen. Schon der Besitz geringer Drogenmengen (auch im Transitbereich von Flughäfen) führt zu hohen Freiheitsstrafen. Bei Herstellung, Transport und Handel mit Drogen droht die Todesstrafe.   

Prostitution ist gesetzlich verboten. Freiern drohen Verwarnungen oder (bei Ausländern eher üblich) Geldbußen in Höhe von umgerechnet bis zu 200 EUR.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird hart bestraft. Es droht Freiheitsentzug, in besonders schweren Fällen sogar die Todesstrafe. Es wird darauf hingewiesen, dass der Missbrauch von Kindern auch nach deutschem Recht strafbar ist, wenn diese Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Die Todesstrafe wurde in letzter Zeit in Vietnam auch an Ausländern vollstreckt. Gerichtsverfahren entsprechen nicht deutschen rechtsstaatlichen Standards. Zu beklagen sind u.a. jahrelange Untersuchungshaft, teure und dennoch unzureichende anwaltliche Verteidigung und harte Haftbedingungen mit schwersten Gefahren und Schäden für die Gesundheit.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Vietnam Dong (VND). Bargeld darf nur an offiziellen Wechselbüros mit eindeutigen Hinweisen gewechselt werden. Kreditkarten werden zwar vielerorts akzeptiert und es finden sich auch Geldautomaten, aber außerhalb größerer Städte ist weiterhin Bargeld oft das einzige akzeptierte Zahlungsmittel.

Einreise und Zoll

Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Das Reisedokument muss sechs Monate über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein.
Mit dem deutschen Reiseausweis für Ausländer, für Flüchtlinge und für Staatenlose ist eine Einreise in Vietnam nicht möglich.

Visum

Deutsche Staatsangehörige müssen für die Einreise nach Vietnam ein Visum beantragen, sofern der Aufenthalt länger als 15 Tage dauert. Sie benötigen für einen Aufenthalt bis zu maximal 15 Tagen kein Visum. Für die visafreie Einreise sollte ein Ausdruck des Rückflugtickets mitgeführt und bei Einreise vorgelegt werden.

Reisende sollten direkt bei Einreise kontrollieren, dass sie einen Einreisestempel mit Gültigkeitsdatum erhalten haben. Andernfalls droht bei Ausreise ein Bußgeld.

e-Visum

Der Online-Antrag ist auf der Webseite der vietnamesischen Einwanderungsbehörde abrufbar. Das Verfahren gilt für 80 Staaten, u.a. für deutsche Staatsangehörige. Das e-Visum ist für max. 30 Tage und für eine einmalige Einreise (single entry) gültig. Die Bearbeitungszeit beträgt drei Tage.

Hinweis: Die Einreise mit e-Visum ist nur über acht Flughäfen und nicht an jedem Land- und Seeübergang möglich. Die vietnamesische Regierung stellt hierfür eine Übersicht zur Verfügung.

Online-Visum

Für weitere Visaarten muss der Visumsantrag online unter Vietnam Visa Application ausgefüllt, ausgedruckt und zusammen mit den erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen vietnamesischen Auslandsvertretung in Deutschland eingereicht werden.

Ein Touristenvisum wird in der Regel für vier Wochen zur einmaligen Einreise ausgestellt. Die Erteilung für einen längeren Zeitraum und mit zwei- oder mehrfachen Einreise ist nach Auskunft der vietnamesischen Botschaft bei entsprechender Beantragung und Vorlage weiterer Unterlagen gegen eine höhere Gebühr möglich.

Visa für Geschäftsreisende und Investoren können für die Dauer von bis zu fünf Jahren ausgestellt werden Für diesen Personenkreis kann auch nach Einreise eine Aufenthaltserlaubnis bis zu zehn Jahren ausgestellt werden. Einzelheiten dazu sollten direkt bei der vietnamesischen Botschaft erfragt werden.

Allgemein gilt:

Bei Einreise mit einem Visum ist darauf zu achten, dass der bei der Passkontrolle anzubringende Aufenthaltsvermerk dem gesamten Gültigkeitszeitraum des Visums entspricht und nicht etwa nur den 15 Tagen, die bei visafreier Einreise gewährt werden.

Visum bei Einreise (on Arrival)

Im Internet werden vielfach sogenannte Visa on Arrival angeboten. Damit ist eine Einreise nur über die internationalen Flughäfen in Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Da Nang möglich. Es wird grundsätzlich jedoch die vorherige Einholung des Visums bei einer vietnamesischen Auslandsvertretung empfohlen, da damit die Einreise nach Vietnam an jedem offiziellen Grenzübergang (auch über den Landweg aus den Nachbarländern) möglich ist, und das Visa on Arrival eigentlich für Fälle der Eilbedürftigkeit, oder wenn im Aufenthaltsland keine vietnamesische Auslandsvertretung existiert, vorgesehen ist. Über die Zuverlässigkeit einzelner Internet-Anbieter können keine Aussagen getroffen werden.

Verlängerung des Aufenthalts

Die Verlängerung oder Änderung der Gültigkeitsdauer eines Visums in Vietnam liegt im Ermessen der vietnamesischen Behörden. Eine Verlängerung muss über ein vietnamesisches Reisebüro beantragt werden; einige wenige Reisebüros bieten diesen Service gegen hohe Gebühren an.

Transit

Deutsche Staatsangehörige benötigen kein Transitvisum, sofern Sie den Transitbereich des Flughafens nicht verlassen. Erfolgt eine Einreise, d. h. wird der Transitbereich verlassen, um z. B. einen inländischen Weiterflug anzutreten, so beachten Sie die o.g. Regelungen zur visafreien Einreise.

Familienangehörige von Vietnamesen und Personen vietnamesischer Abstammung

Familienangehörige von Vietnamesen und Personen vietnamesischer Abstammung, die keine vietnamesische Staatsangehörigkeit mehr besitzen, können auf Antrag von der Visumspflicht befreit werden. Darüber wird eine für fünf Jahre gültige Bescheinigung ausgestellt, mit der mehrere Ein- und Ausreisen und ein Aufenthalt von bis zu sechs Monaten je Besuch möglich sind. Nähere Informationen erteilen die vietnamesischen Auslandsvertretungen.

Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige müssen eine offizielle Zustimmungserklärung des oder der Sorgeberechtigten mit sich führen.

Registrierung

Es besteht Registrierungspflicht. Diese wird jedoch meist vom Hotel übernommen.

Einfuhrbestimmungen

Bargeld ausländischer Währungen im Wert über 5.000 USD und Bargeld der vietnamesischen Währung Dong im Wert über 15 Mio. VND muss deklariert werden.
Gold in Barren muss bis zu 1 Kg bei Einreise deklariert werden und es muss eine Genehmigung seitens der Bank vorliegen.
Gold über 1 Kg muss im Flughafenlager deponiert werden, Goldschmuck über 300 g muss deklariert werden.

Bei Einreise können folgende Gegenstände von Personen über 18 Jahren zollfrei eingeführt werden:

  • 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak
  • 1,5 l Alkohol über 22% oder 2 l Alkohol unter 22%
  • Tee bis zu 5 Kilogramm, Kaffee bis zu 3 Kilogramm.

Persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Als persönliche Gegenstände zählen solche Gegenstände, die man in angemessener Anzahl und Menge unter Berücksichtigung von Zweck und Dauer der Reise benötigt bzw. mit sich führt. Darüber hinaus gehende Gegenstände sind zu verzollen, wenn sie den Wert von 5 Mio. VND übersteigen.

Persönliche Gegenstände können eingeführt werden.

Heimtiere

Die Einfuhr Ihrer Heimtiere ist mit tierärztlichem Impfzeugnis (gültige Tollwutimpfung) möglich. Eine Tollwut-Titer-Bestimmung für die Rückeinfuhr in die EU ist in Vietnam nicht möglich, jedoch werden von Tierärzten Blutproben entnommen und nach Frankreich zur Untersuchung geschickt. Das Verfahren ist daher entsprechend kostenintensiv. Wir empfehlen Ihnen, die Titer-Bestimmung Ihrer Heimtiere vor Einreise durchzuführen und im Zweifel bei einer vietnamesischen Vertretung oder Ihrer Fluggesellschaft nachzufragen. 

Gesundheit

Aktuelles

COVID-19

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

  • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.
  • Lassen Sie sich gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung und den Bestimmungen des Gastlandes gegen COVID-19 impfen.

Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Japanische Enzephalitis (JE) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in vielen Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf. Der größte Teil der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Ein hohes Malariarisiko besteht in den Grenzregionen zu Kambodscha. Im restlichen Land liegt ein minimales Risiko vor. Hiervon ausgenommen sind die großen Stadtzentren, die als malariafrei gelten, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkt achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande, insbesondere in den Risikogruppen verbreitet. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden vor allem im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer JE-Impfung beraten und ggf. impfen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Vietnam nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Tuberkulose

Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

Aviäre Influenza

Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen, im Dezember 2003, wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert.

Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int sowie www.pandemicflu.gov eingesehen werden.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel.

  • Verzichten Sie bei Reisen im Land auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten.

Luftverschmutzung

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual

Sonstige Gesundheitsgefahren

In den Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue ist das Meerwasser durch Industrieabwässer verunreinigt.

  • Vermeiden Sie den Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten in den betroffenen Regionen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es mehrere Krankenhäuser, die über einen etwas besseren Standard verfügen. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Sozialistische Republik Vietnam.

Hauptstadt

Hanoi.

Geographie

Vietnam ist ein 3260 km langer Landstreifen am Südchinesischen Meer, der im Norden an China und im Westen an Laos und Kambodscha grenzt. Das Land wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt; in der Landesmitte gibt es auch tropischen Regenwald. Man findet gebirgige Landschaften an der Grenze zu China-das Yunnan-Hochland, fruchtbare Gebiete des Roten Flusses rund um Hanoi, das Hochland im Südwesten an der Grenze zu Kambodscha, hier sind viele Minderheiten beheimatet, sowie das Mekongdelta im äußersten Süden rund um Ho-Chi-Minh-Stadt.

Regierung

Sozialistische Republik seit 1980. Verfassung von 1992. Der Nationalversammlung gehören 499 Mitglieder an, die auf Vorschlag der Kommunistischen Partei (DCSV) alle fünf Jahre gewählt werden; daneben Staatsrat als ständig amtierendes Gremium.

Staatsoberhaupt

Präsident: Nguyen Xuan Phuc, seit April 2021.

Regierungschef

Pham Minh Chinh, seit April 2021.

Elektrizität

220 V, 50 Hz. Ein Adapter wird empfohlen.

Zeitzone

Indochina Time: MEZ +8

Übersicht

Vietnam ist wie ein Überfall auf die Sinne: das asiatische Land ist zugleich atemberaubend, ungebändigt und faszinierend.

Straßenverkäufer in flachen Hüten bieten ihre Waren vor glitzernden Wolkenkratzern an, und prächtige Tempel sind umgeben von Straßen mit Tausenden von Motorrädern.

Wohin man in Vietnam auch reist, man kann sich der Faszination dieses Landes nicht entziehen. Die Hauptstadt Hanoi, die 1010 gegründet wurde, ist zugleich wichtigstes Kunstzentrum von Vietnam, während Ho Chi Minh-Stadt das Geschäftszentrum des Landes ist. In Hue wurde die Geschichte des Kaiserreiches geschrieben; Hoi An, ein ehemaliger Hafen der Seidenstraße, ist ein Ort mit viel Atmosphäre, und die wenig entwickelte Küste lädt zum Entspannen ein.

Das ländliche Vietnam unterscheidet sich stark von den Großstädten. Schon wenig außerhalb der Städte sieht man Wasserbüffel in grünen Reisfeldern schwimmen und elegante Frauen in traditionellen kegelförmigen Hüten auf ihren Rädern über staubige Wege fahren.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Vietnams nationale Fluggesellschaft, Vietnam Airlines (VN), fliegt von Frankfurt/M. nonstop nach Hanoi und nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) sowie von Wien und Zürich in Kooperation mit Air France (AF) via Paris nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt.

Qatar Airways (QR) verbindet Frankfurt/M., Wien und Zürich via Doha mit Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt.

Air France (AF) fliegt dreimal wöchentlich nonstop ab Paris nach Ho-Chi-Minh-Stadt sowie täglich im Code Share mit Vietnam Airlines (VN) nach Hanoi. Zubringerflüge nach Paris sind von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus mit Air France (AF) oder der jeweiligen nationalen Fluggesellschaft möglich.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Hanoi: 10 Std. 45 Min. (nonstop); Wien - Hanoi: 19 Std. 20 Min.; Zürich - Hanoi: 15 Std. 55 Min.; 

Frankfurt/M. - Ho-Chi-Minh-Stadt: 11 Std. 45 Min. (nonstop); Wien - Ho-Chi-Minh-Stadt: 19 Std. 25 Min.; Zürich - Ho-Chi-Minh-Stadt: 17 Std. 5 Min.

(Die Reisezeiten variieren, je nach Länge der Aufenthalte bei Zwischenstopps.)

Ausreisegebühr

14 US$ (Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi). Die Gebühren können in US-Dollar oder Dong bezahlt werden.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg erreicht man Vietnam von China aus u.a. über die Grenzübergänge Huu Nghi und Lao Cai in der Provinz Lang Son und Mong Cai in der Provinz Quang Ninh.

Aus Kambodscha kommend ist Vietnam über die Grenzübergänge Moc Bai und Sa Mat in der Provinz Tay Ninh sowie Tinh Bien in der Provinz An Giang erreichbar.

Aus Laos führen Verbindungsstraßen über die Grenzübergänge Lao Bao in der Provinz Quang Tri, Na Meo in der Provinz Thanh Hoa, Nam Can in der Provinz Nghe An, Keo Nua in der Provinz Ha Tinh und Cha Lo in der Provinz Quang Binh nach Vietnam.

Fernbusse: Busunternehmen wie Khai Nam Transport, Mekong Express und Phnom Penh Sorya verbinden mehrmals täglich Ho-Chi-Minh-Stadt mit Phnom Penh (Kambodscha) (Fahrtzeit: ca. 6 Std.). Busse verkehren außerdem täglich zwischen Hanoi und Nanning (China) (Fahrtzeit: ca. 8 Std.) sowie Hanoi und Vientiane (Laos) (Fahrtzeit: ca. 20 Std.).

Maut: Vietnamesische Schnellstraßen sind mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu zahlen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Zwischen Peking (China) und Hanoi verkehren täglich Züge. Die beiden Hauptreiserouten sind Peking - Nanning (China) - Hanoi sowie Peking - Hekou (China) - Lào Cai - Hanoi.

 

Anreise mit dem Schiff

Die größten Häfen des Landes sind Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang, Vung Tau, Haiphong, Da Nang und Ben Thuy. Vietnamesische Häfen sind auch bei Kreuzfahrtanbietern im Programm.

Kreuzfahrtschiffe

Phoenix und Costa legen auf ihren in Europa startenden Kreuzfahrtweltreisen u.a. auch in Vietnam an.

AIDA läuft auf Kreuzfahrten ab Singapur und Hongkong ebenfalls Vietnam an.

Routen über die Flüsse

Auf dem Mekong werden Reisen von Phnom Penh nach Chau Doc angeboten.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Vietnam Airlines (VN)VietJet Air (VJ) und Bamboo Airways (QH) bieten Inlandsflüge zwischen zahlreichen Zielen des Landes an. Hauptstrecke ist Hanoi - Ho-Chi-Minh-Stadt mit ca. 60 Flügen pro Tag in beide Richtungen. Vietnam Airlines (VN) verbindet Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt mit Dà Nang, Ho-Chi-Minh-Stadt mit Hai Phong, Thanh Hoa, Vinh, Dông Hoi, Huê, Dà Nang, Quang Nam, Nha Trang, Quy Nhon, Tuy Hoà und Phu Quôc und fliegt zwischen Thanh Hoa und Dà Lat.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz Vietnams hat eine Gesamtlänge von ca. 218.000 km. Die Nationalstraße 1, die wichtigste Straße des Landes, durchquert das Land in Nord-Süd-Richtung von der chinesischen Grenze bis ins Mekongdelta und verbindet Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt.

Interessant ist die Straße entlang der Phong Nha-Ke Bang Höhlen, der alten Stadt Hoian und der alten Zitadelle in Hue. Am historischen Ho-Chi-Minh-Trail entlang verläuft zwischen Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden und Hanoi im Norden der Ho-Chi-Minh-Highway.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

r

Zustand der Straßen

Ca. 30 % der Straßen sind asphaltiert. Die Straßenqualität variiert im Land stark. Im Landesinneren und im Norden sind die Straßen schlechter ausgebaut als an der Küste und während der Regenzeit häufig überschwemmt.

Der Ho-Chi-Minh-Highway gilt in Vietnam als Autobahn, hat nach europäischen Standards allerdings eher die Qualität einer Landstraße und ist recht kurvig.

Autovermietung

Mietwägen sind in den größeren Städten mit und ohne Chauffeur verfügbar. Fahrer müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Taxi

Taxis sind in den Städten überall zu finden. Sie können an der Straße angehalten oder über Hotels und Restaurants bestellt werden. Es empfiehlt sich, bei Fahrtantritt darauf zu achten, dass der Taxameter läuft.

Fahrrad

Fahrräder können in größeren Städten bei diversen Fahrradverleihern gemietet werden.

Reisebus

Busse verkehren in ganz Vietnam und verbinden Städte wie Hanoi, Hué, Danang und Ho-Chi-Minh-Stadt. Tickets sind an den Busbahnhöfen erhältlich.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,0 ‰ für Autofahrer; 0,5 ‰ für Motorradfahrer;
- Helmpflicht für Motorradfahrer.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h; Motorräder: 50 km/h;
- auf Landstraßen: 80 km/h; Motorräder: 60 km/h;
- auf Autobahnen: 90-120 km/h (je nach Beschilderung); Motorräder: 70 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

In Ho-Chi-Minh-Stadt verkehren Busse und in Hanoi Busse und Straßenbahnen. Fahrrad-Rikschas und Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Täglich verbinden Fernverkehrszüge der Staatsbahn der Republik Vietnam den Norden mit dem Süden des Landes. Das Streckennetz ist im Norden am dichtesten.

Auf der Hauptstrecke, die Hanoi via Da Nang und Hué mit Ho-Chi-Minh-Stadt verbindet, verkehren Expresszüge. Ein Nachtzug fährt auf der Strecke Hanoi-Laocai.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Es gibt regionale Schiffsverbindungen zwischen den Häfen des Landes.

Kreuzfahrten können u.a. mit Emeraude Classic Cruises in der Halong Bucht gebucht werden.

Transmekong Cruise bietet täglich Fahrten im Mekong Delta an.

Fähren von Superdong verbinden u.a. Phan Thiet mit der Insel Phu Quy, Ha Tien und Rach Gia mit Phu Quoc, Nam Du, Hon Son und Soc Trang mit der Insel Con Dao.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

In den größeren Städten gibt es Krankenhäuser und in allen Provinzen Gesundheitszentren, die Einrichtungen sind jedoch begrenzt. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die in Vietnam den Transitraum nicht verlassen. In Vietnam selbst besteht kein Risiko einer Gelbfieber-Infektion.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch v.a. in der Hauptstadt Hanoi und in den Provinzen Binh Tri Thien, Nghia Binh und Phú Khánh. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Ein Malariarisiko besteht landesweit ganzjährig (hohes Risiko im Norden in der Regenzeit April-Oktober) unter 1.500m Höhe, v.a. im zentralen Hochland in den Provinzen südlich des 18°N: Dak Lak, Gia Lai, Binh Phuoc, Dak Nong und Kon Tum. Sowie  im Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam und Khanh Hoa, weniger Infektionen im Süden einschließlich Mekong-Delta. Geringes oder kein Malariarisiko besteht in den Küstengebieten und im Norden. Die Stadtgebiete inklusive Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi und Umgebung bis Halong Bucht gelten als malariafrei. Es werden Resistenzen gegen die Standardmedikamente, vor allem gegen Artemisinin gemeldet.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Auf den Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten sollte man verzichten. Wasser sollte generell vor dem Trinken, Zähneputzen und vor der Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. 

Milch ist häufig nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst abgeschält werden.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Polio, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen v.a. im Mekong-Delta vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit ganzjährig, aber verstärkt von April bis Oktober, vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

V. a. in den ländlichen Gebieten tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

Fleckfieber tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht v.a. von Mai bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen, medizinische Zentren sind im Bedarfsfall nicht immer schnell zu erreichen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, da der Krankheitsverlauf dramatisch sein kann.

Tuberkulose kommt vor. Bei besonderer Exposition sollte eine Impfung in Betracht gezogen werden.

Eine Zunahme der Infektionen mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit wurde vor allem aus dem Süden des Landes berichtet. Oft erkranken Kinder, vor allem Kleinkinder sind gefährdet. Fieber und Bläschenbildung an Händen, Füßen und im Mund sind die klassischen Anzeichen. Auf gute persönliche Hygienemaßnahmen sollte geachtet werden.

Vogelgrippe

Krankheitsfälle und Ausbrüche der Vogelgrippe wurden vor allem aus den Regionen Khanh Binh Tay Bac, Tran Van Thoi und Ca Mau gemeldet. Der direkte Kontakt zu erkrankten Tieren, sowie der Besuch von Geflügelmärkten sollte vermieden werden. 

Gesundheitszeugnis

Für Aufenthalte über 3 Monaten wird ein HIV-Test gefordert. Ausländer die eine Vietnamesin/ einen Vietnamesen heiraten wollen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie frei von Geschlechtskrankheiten und HIV sind. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Auskünfte erteilt die zuständige konsularische Vertretung.

Geld

Währung

Neuer Dong. Währungskürzel: D, VND (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500.000, 200.000, 100.000, 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 200 und 100 D. Münzen gibt es im Wert von 5.000, 2.000, 1.000, 500 und 200 D.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Visa, Mastercard, Diners Club und American Express werden in großen Hotels, von internationalen Mietwagenfirmen, Einkauszentren und Reisebüros nur in größeren Städten akzeptiert. Auf dem Land und in kleineren Städten wird Barzahlung verlangt. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten

 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten in Großstädten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an einigen Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol in Großstädten genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Vietnam in den Großstädten bei der Vietcombank eingelöst werden. Reiseschecks, die in US-Dollar ausgestellt sind, werden nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-11.30 Uhr und 13.00-15.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Bei der Einfuhr von Bargeld ausländischer Währungen im Wert über 5.000 US-Dollar und Bargeld der vietnamesischen Währung Dong im Wert über 15 Mio. Dong besteht Deklarationspflicht. Ausfuhr bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge. Alle Quittungen sollten aufbewahrt werden.

Geldwechsel

Geldwechsel sollte nur in offiziellen Wechselstuben erfolgen und die Quittungen gut aufbewahrt werden. US-Dollar (in kleinen, unbeschädigten Scheinen) werden bevorzugt angenommen, allerdings können auch andere Währungen getauscht werden. In großen Städten werden Fremdwährungen problemlos getauscht, in ländlichen Gebieten kann nur US-Dollar gewechselt werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Vietnamesisch. Englisch wird immer mehr zur zweiten Landessprache. Chinesisch und Französisch werden ebenfalls gelegentlich gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

[*] Das vietnamesische Neujahr Têt dauert mehrere Tage. Das Datum wird nach dem Mondkalender berechnet und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr. Öffentliche Einrichtungen sowie die meisten Geschäfte und Restaurants sind während dieser Zeit geschlossen, und die geöffneten Läden erhöhen oft ihre Preise.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Vietnam eingeführt werden (Personen ab 18 Jahren):

200 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 250 g Tabak; 
1,5 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 20 %) oder 2 l alkoholische Getränke und Spirituosen (Alkoholgehalt bis zu 20 %); 

3 l Bier;
Sonstige Waren im Gesamtwert von maximal 10 Millionen D.
Bei der Einreise müssen zwei Zollerklärungen ausgefüllt werden, die man bis zur Ausreise aufbewahren sollte.

Verbotene Importe

Drogen, alle Arten von Waffen, Munition, Sprengstoff, brennbares Material und pornografische Erzeugnisse.

Weitere Informationen sind von der vietnamesischen Zollbehörde erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl ist 0084. Öffentliche Kartentelefone stehen bei Postämtern und in den Straßen größerer Städte zur Verfügung. Telefonkarten sind u.a. erhältlich in Postämtern, Geschäften, Restaurants und Buchläden.

Mobiltelefon

GSM 900/1800, 3G (2100) und 4G (LTE). Netzbetreiber sind Viettel, vinaphone (VNPT), MobiFone und Vietnamobile. Das Mobilfunknetz deckt große Teile von Vietnam ab. Es ist möglich, ein Mobiltelefon bei den Netzbetreibern in Vietnam entweder im Hotel oder in einem Handyladen zu mieten. Dazu kann man SIM-Karten erwerben. Es sind offiziell registrierte und nicht registrierte SIM-Karten erhältlich. Letztere gibt es meist am Flughafen und in kleinen unabhängigen Eckläden. Bei den nicht registrierten SIM-Karten besteht das Risiko, dass der Nutzer jederzeit ohne Vorwarnung vom Netz abgeschnitten wird. Um in diesem Fall das Guthaben nicht zu verlieren, muss man die SIM-Karte registrieren lassen. Offiziell registrierte SIM-Karten kann man unter Vorlage des Reisepasses in einem Handyladen des Anbieters kaufen.  

Internet

Internetanbieter sind u.a. Viettel und vinaphone. In den Städten gibt es Internet-Cafés. Die meisten Hotels und Postämter bieten Zugang zum Internet. 

Hinweis: Die Internetnutzung unterliegt in Vietnam einer strengen Zensur. Es ist verboten, die Regierung von Vietnam online zu kritisieren. Außerdem müssen Internetdienstleister auf Verlangen Nutzerdaten an die Regierung aushändigen. 

Post

Das Postwesen ist begrenzt. Luftpostsendungen nach Europa benötigen bis zu drei Wochen. Internationale Kuriere unterstützen das nationale Postsystem.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Schöne Mitbringsel sind Lackarbeiten, Schilfrohrmatten, Ziergegenstände und Möbel mit Perlmutteinlegearbeiten sowie Ao-dais (traditionelle Trachten der Vietnamesinnen).

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-So 7.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Reis, Gemüse und Obst stehen in allen Variationen auf der Speisekarte; Meeresfrüchte sind das traditionelle wöchentliche Festmahl. Einheimische Spezialitäten sind Com (Reissuppe), Nem (Schweinefleisch mit Nudeln, Eiern und Pilzen gemischt, dann gebraten und heiß serviert) und Banh Ghung (Reis, Schweinefleisch und Zwiebeln, in große Blätter gewickelt und bis zu 48 Std. gekocht), das kalt gegessen wird.

Kultur

Religion

Überwiegend Buddhisten, aber auch Anhänger des Taoismus, Konfuzianismus, Hoa Hao und Cao-Daï sowie Christen (überwiegend römisch-katholisch) und Muslime.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.

 

Kleidung: Zurückhaltende Alltagskleidung ist meist angebracht. Kurze Hosen werden in der Regel nur von Kindern getragen. 

 

Fotografieren: Flughäfen, Häfen und ähnliche Anlagen dürfen nicht fotografiert werden.

 

Rauchen: In Vietnam ist das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln und in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser und Büros verboten. In Ho-Chi-Minh-Stadt ist das Rauchen in allen geschlossenen öffentlichen Räumen verboten, mit Ausnahme von Unterhaltungseinrichtungen. 

 

Trinkgeld: Trinkgeld wird auch in Vietnam gern gesehen, es wird aber außerhalb der touristischen Gegenden und auf dem Land nicht unbedingt erwartet. In gehobenen Hotels und Restaurants ist in der Rechnung oft schon eine Service-Gebühr enthalten. In der Regel gibt man in Restaurants ein Trinkgeld in Höhe von 5-10%. Auch andere Dienstleister wie Fremdenführer, Gepäckträger, Zimmermädchen etc. erhalten ein Trinkgeld. Im Taxi rundet man den Fahrpreis auf.

Landesdaten

Vorwahl

+84

Fläche(qkm)

331230

Bevölkerung

97.338.579

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

276

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

115

HINWEISE

Zusätzliche Informationen

Die Unterbringung erfolgt in den im Reiseverlauf namentlich genannten Hotels. Sollte es in Ausnahmefällen zu einem Hotelwechsel kommen, bringen wir Sie in einem mindestens gleichwertigen Hotel unter.

Bitte teilen Sie uns vor Ihrer Anreise mit, ob Sie Vegetarier oder Veganer sind sowie bestimmte Unverträglichkeiten haben, da das Essen vorbestellt wird. Getränke sind nicht im Reisepreis inkludiert.

Beim Betreten aller Tempel müssen Oberarme und Beine bedeckt sein. Hierbei sind Tops, ärmellose T-Shirts oder Hemden nicht gestattet, ebenso wie Shorts und Hotpants.

Nicht im Reisepreis enthalten
  • Eigene An- und Abreise zum Flughafen
  • Getränke und nicht genannte Mahlzeiten
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • eventuelle Visumgebühr
Voraussichtliche Flugzeiten

Der Flug ab Frankfurt/Main ist im Reisepreis enthalten.

Flugzeiten
Die im Angebot enthaltenen voraussichtlichen Flüge mit Vietnam Airlines haben folgende voraussichtliche Flugzeiten
Hinflug
Abflug Frankfurt/M.: 13:55 Uhr - Ankunft Hanoi: 06:30 Uhr +1 Tag
Rückflug
Abflug Saigon/Ho Chi Min Stadt: 23:25 Uhr - Ankunft Frankfurt/M.: 06:30 Uhr

Veranstalter

singlereisen.de GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der singlereisen.de GmbH als Reiseveranstalter

Die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und der singlereisen.de als Reiseveranstalter zu Stande kommenden Reisevertrages oder Pauschalreisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus.
singlereisen.de weist alle Teilnehmer und Reisenden ausdrücklich darauf hin, dass Reiseverträge sowohl mit singlereisen.de als Reiseveranstalter, als auch mit anderen Reiseveranstaltern unter Berücksichtigung dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgeschlossen werden. Singlereisen.de führt sowohl eigene Reisen durch und vermittelt zusätzlich abgestimmte Reisen anderer Reiseveranstalter mit speziell auf Singles & Alleinreisende zugeschnittenen Angeboten. Daher gelten die nachfolgenden Bedingungen auch für die Vermittlungstätigkeit von singlereisen.de und haben keinerlei Einfluss auf die Bedingungen, zu denen die vermittelten Reisen erfolgen. Somit werden sie Bestandteil des Vermittlungsvertrags. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Reiseveranstalters werden vor der Reisebuchung angezeigt und werden durch den Teilnehmer/Reisenden mit der Buchung bestätigt.
Im Rahmen der angebotenen Leistungen bleibt es ausdrücklich den jeweiligen Teilnehmern/Reisenden überlassen, sich über die für die Entscheidung über den Abschluss eines Reisevertrages maßgeblichen Fragen zu informieren, sofern diese über die von singlereisen.de erhobenen und jeweils mitgeteilten Informationen hinausgehen. Singlereisen.de ist nicht zur Prüfung der Angaben der jeweiligen Reiseveranstalter verpflichtet und haftet gegenüber einem Teilnehmer/Reisenden nicht für die Richtigkeit der von dessen möglichen Vertragspartnern gemachten Angaben, sofern singlereisen.de diese Daten nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich falsch übermittelt.

1. Abschluss des Pauschalreisevertrages / Verpflichtung für Mitreisende

1.1. Für alle Buchungswege (z.B. im Reisebüro, direkt beim Veranstalter, telefonisch, online etc.) gilt:
a) Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.
b) Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Reisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
c) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung des Reiseveranstalters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, soweit der Reiseveranstalter bezüglich des neuen Angebots auf die Änderung hingewiesen und seine vorvertraglichen Informationspflichten erfüllt hat und der Kunde innerhalb der Bindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.
d) Die vom Veranstalter gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist.
1.2. Für die Buchung, die mündlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail, SMS oder per Telefax erfolgt, gilt:
a) Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich an.
b) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung durch den Reiseveranstalter zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Reisebestätigung auf einem dauerhaften Datenträger übermitteln (welcher es dem Kunden ermöglicht, die Erklärung unverändert so aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm in einem angemessenen Zeitraum zugänglich ist, z.B. auf Papier oder per Email), sofern der Reisende nicht Anspruch auf eine Reisebestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. 1 Satz 2 EGBGB hat, weil der Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außerhalb von Geschäftsräumen erfolgte.
1.3. Bei Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehr (z.B. Internet, App, Telemedien) gilt für den Vertragsabschluss:
a) Dem Kunden wird der Ablauf der elektronischen Buchung in der entsprechenden Anwendung erläutert.
b) Dem Kunden steht zur Korrektur seiner Eingaben, zur Löschung oder zum Zurücksetzen des gesamten Buchungsformulars eine entsprechende Korrekturmöglichkeit zur Verfügung, deren Nutzung erläutert wird.
c) Die zur Durchführung der elektronischen Buchung angebotenen Vertragssprachen sind angegeben.
d) Soweit der Vertragstext vom Reiseveranstalter gespeichert wird, wird der Kunde darüber und über die Möglichkeit zum späteren Abruf des Vertragstextes unterrichtet.
e) Mit Betätigung des Buttons (der Schaltfläche) "zahlungspflichtig buchen“ oder mit vergleichbarer Formulierung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich an.
f) Dem Kunden wird der Eingang seiner Reiseanmeldung unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigt (Eingangsbestätigung).
g) Die Übermittlung der Reiseanmeldung durch Betätigung des Buttons begründet keinen Anspruch des Kunden auf das Zustandekommen eines Vertrages.
h) Der Vertrag kommt erst durch den Zugang der Reisebestätigung des Reiseveranstalters beim Kunden zu Stande, die auf einem dauerhaften Datenträger erfolgt. Erfolgt die Reisebestätigung sofort nach Betätigung des Buttons "zahlungspflichtig buchen“ durch entsprechende unmittelbare Darstellung der Reisebestätigung am Bildschirm, so kommt der Pauschalreisevertrag mit Darstellung dieser Reisebestätigung zu Stande. In diesem Fall bedarf es auch keiner Zwischenmitteilung über den Eingang der Buchung gemäß Buchstabe f) oben, soweit dem Kunden die Möglichkeit zur Speicherung auf einem dauerhaften Datenträger und zum Ausdruck der Reisebestätigung angeboten wird. Die Verbindlichkeit des Pauschalreisevertrages ist jedoch nicht davon abhängig, dass der Kunde diese Möglichkeiten zur Speicherung oder zum Ausdruck tatsächlich nutzt.
1.4. Der Reiseveranstalter weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz abgeschlossen wurden (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunk versendete Kurznachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste), kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 5). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht kein Widerrufsrecht.

2. Bezahlung

2.1. Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und das Rücktrittsrecht des Reiseveranstalters aus dem in Ziffer 8 genannten Grund nicht mehr ausgeübt werden kann.
Tageswanderungen sind sofort ohne Abzug fällig.
2.2. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl der Reiseveranstalter zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden besteht, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 4.2 Satz 2 bis 4.5 zu belasten.

3. Änderungen von Vertragsinhalten vor Reisebeginn, die nicht den Reisepreis betreffen

3.1. Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Pauschalreisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind dem Reiseveranstalter vor Reisebeginn gestattet, soweit die Abweichungen unerheblich sind und den Gesamt¬zuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
3.2. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. auch durch E-Mail, SMS oder Sprachnachricht) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise zu informieren.
3.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft einer Reiseleistung oder der Abweichung von besonderen Vorgaben des Kunden, die Inhalt des Pauschalreisevertrags geworden sind, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer vom Reiseveranstalter gleichzeitig mit Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist
• entweder die Änderung anzunehmen
• oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten
• oder die Teilnahme an einer Ersatzreise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise angeboten hat.
Der Kunde hat die Wahl, auf die Mitteilung des Reiseveranstalters zu reagieren oder nicht. Wenn der Kunde gegenüber dem Reiseveranstalter reagiert, dann kann er entweder der Vertragsänderung zustimmen, die Teilnahme an einer Ersatzreise verlangen, sofern ihm eine solche angeboten wurde, oder unentgeltlich vom Vertrag zurücktreten.
Wenn der Kunde gegenüber dem Reiseveranstalter nicht oder nicht innerhalb der gesetzten Frist reagiert, gilt die mitgeteilte Änderung als angenommen. Hierauf ist der Kunde in der Erklärung gemäß Ziffer 3.2 in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise hinzuweisen.
3.4. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte der Reiseveranstalter für die Durchführung der geänderten Reise bzw. Ersatzreise bei gleichwertiger Beschaffenheit geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.

4. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn / Rücktrittskosten

4.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter zu erklären. Falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt auf einem dauerhaften Datenträger zu erklären.
4.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle des Reiseveranstalters unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
4.3. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt, welche auf Verlangen des Kunden durch den Reiseveranstalter zu begründen ist. Der Reiseveranstalter hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet:
Der Reiseveranstalter hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt berechnet - mindestens jedoch 25 €:
bis zum 46. Tag vor Reiseantritt 20 %
ab dem 45. bis zum 29. Tag vor Reiseantritt 30%,
ab dem 28. bis zum 15. Tag vor Reiseantritt 50%,
ab dem 14. bis zum 7. Tag vor Reiseantritt 75%,
ab dem 6. bis zum Reiseantritt 90 % des Reisepreises.
Der Tag der Abreise wird dabei nicht mitgerechnet.
4.4. Dem Kunden bleibt in jedem Fall der Nachweis gestattet, die dem Reiseveranstalter zustehende angemessene Entschädigung sei wesentlich niedriger als die von ihm geforderte Entschädigungspauschale.
4.5. Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Entschädigungspauschalen eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit der Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Entschädigungspauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt, konkret zu beziffern und zu begründen.
4.6. Ist der Reiseveranstalter infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat er unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten.
4.7. Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651e BGB vom Reiseveranstalter durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie dem Reiseveranstalter 7 Tage vor Reisebeginn zugeht.

5. Umbuchungen

Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Dies gilt nicht, wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil der Reiseveranstalter keine, eine unzureichende oder falsche vorvertragliche Information gemäß Art. 250 § 3 EGBGB gegenüber dem Reisenden gegeben hat; in diesem Fall ist die Umbuchung kostenlos möglich.
Nimmt der Reiseveranstalter in den übrigen Fällen auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vor, fällt eine pauschale Umbuchungsgebühr von 25 € an sowie etwaige Flugumbuchungsgebühren.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung der Reiseveranstalter bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises, soweit solche Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. Der Reiseveranstalter wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Aufwendungen handelt.

7. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl, Preisänderung nach Vertragsschluß

7.1. Der Reiseveranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Pauschalreisevertrag zurücktreten, wenn er
a) in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung die Mindestteilnehmerzahl beziffert sowie den Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Kunden spätestens die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben hat und
b) in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist angibt.
Ein Rücktritt ist dem Kunden gegenüber spätestens an dem Tag zu erklären, der dem Kunden in der vorvertraglichen Unterrichtung und der Reisebestätigung angegeben wurde. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Es bleibt dem Reiseveranstalter stets freigestellt, eine Gruppenreise auch bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl durchzuführen.
7.2. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, hat der Reiseveranstalter unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Zugang der Rücktrittserklärung, Zahlungen des Kunden auf den Reisepreis zurückzuerstatten.
7.3. Der Reiseveranstalter kann den Reisepreis einseitig um bis zu 8% erhöhen, wenn sich die Erhöhung des Reisepreises unmittelbar ergibt aus einer nach Vertragsschluss erfolgten:
a) Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten für Treibstoff oder andere Energieträger,
b) Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren, oder
c) Änderung der für die betreffende Pauschalreise geltenden Wechselkurse.
Der Reiseveranstalter hat den Reisenden auf einem dauerhaften Datenträger klar und verständlich über die Preiserhöhung und deren Gründe zu unterrichten und hierbei die Berechnung der Preiserhöhung mitzuteilen. Eine Preiserhöhung ist nur wirksam, wenn sie diesen Anforderungen entspricht und die Unterrichtung des Reisenden nicht später als 20 Tage vor Reisebeginn erfolgt. Der Kunde ist berechtigt, eine Senkung des Reisepreises um bis zu 8% zu verlangen, wenn und soweit sich die vorstehend unter Buchstaben a) – c) genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für den Reiseveranstalter führt. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag vom Reiseveranstalter zu erstatten. Der Reiseveranstalter darf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.

8. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

Der Reiseveranstalter kann den Pauschalreisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten ursächlich auf einer Verletzung von Informationspflichten des Reiseveranstalters beruht. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

9. Mitwirkungspflichten des Reisenden

9.1. Reiseunterlagen
Der Kunde hat den Reiseveranstalter oder seinen Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zu informieren, wenn er die notwendigen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutschein) nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält.
9.2. Mängelanzeige / Abhilfeverlangen
Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen.

Soweit der Reiseveranstalter infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach
§ 651n BGB geltend machen

Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort zur Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel dem Reiseveranstalter unter der mitgeteilten Kontaktstelle des Reiseveranstalters zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters des Reiseveranstalters bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reisebestätigung unterrichtet. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige auch seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen.
Der Vertreter des Reiseveranstalters ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
9.3. Fristsetzung vor Kündigung
Will ein Kunde/Reisender den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. 2 BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.
9.4. Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung bei Flugreisen; besondere Regeln und Fristen zum Abhilfeverlangen
(a) Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und –verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige („P.I.R.“) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter können die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen, nach Aushändigung zu erstatten.
(b) Zusätzlich ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich dem Reiseveranstalter, seinem Vertreter bzw. seiner Kontaktstelle oder dem Reisevermittler anzuzeigen. Dies entbindet den Reisenden nicht davon, die Schadenanzeige an die Fluggesellschaft gemäß Buchst. a) innerhalb der vorstehenden Fristen zu erstatten.

10. Beschränkung der Haftung

10.1. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind und nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Möglicherweise darüberhinausgehende Ansprüche nach internationalen Übereinkünften oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften bleiben von der Beschränkung unberührt.
10.2. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. vermittelte Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet wurden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Pauschalreise des Reiseveranstalters sind und getrennt ausgewählt wurden. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt.
Der Reiseveranstalter haftet jedoch, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich war .

11. Geltendmachung von Ansprüchen: Adressat, Information über Verbraucherstreitbeilegung

11.1. Ansprüche nach den § 651i Abs. 3 Nr. 2, 4-7 BGB hat der Kunde/Reisende gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über den Reisevermittler erfolgen, wenn die Pauschalreise über diesen Reisevermittler gebucht war. Eine Geltendmachung auf einem dauerhaften Datenträger wird empfohlen.
11.2. Der Reiseveranstalter weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass er nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Reisebedingungen für den Reiseveranstalter verpflichtend würde, informiert der Reiseveranstalter den Kunden hierüber in geeigneter Form. Der Reiseveranstalter weist für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.
Der Reiseveranstalter weist für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.

12. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Die EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens verpflichtet den Reiseveranstalter, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren.
Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug bzw. die Flüge durchführen wird bzw. werden. Sobald der Reiseveranstalter weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss er den Kunden informieren.
Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss der Reiseveranstalter den Kunden über den Wechsel informieren. Er muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die Liste der Fluggesellschaften mit EU-Betriebsverbot (Gemeinschaftliche Liste, früher „Black List“) ist auf folgender Internetseite abrufbar: http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index\_de.htm

13. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

13.1. Der Reiseveranstalter wird den Kunden/Reisenden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.
13.2. Der Kunde/Reisende ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nicht-befolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden/Reisenden. Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
13.3. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter eigene Pflichten verletzt hat.
14. Einbeziehung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Einbuchungen durch Partnerunternehmen und Dritte Partnerunternehmen oder sonstige Dritte, die für ihre Kunden im Auftrag einbuchen, sind verpflichtet, ihren Kunden diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen der singlereisen.de GmbH rechtswirksam bekanntzugeben bzw. zur Verfügung zu stellen.
-- Stand: 28.01.2020--

Geschäftsbedingungen für die Reisevermittlung der singlereisen.de GmbH

 
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Sie wollen Urlaub machen. Dies kann im Rahmen einer Pauschalreise geschehen, einer bloß vermittelten Einzelleistung wie z.B. nur einem Flug oder nur eine Hotelunterbringung oder auch in Gestalt von verbundenen Reiseleistungen.
Der oder die Verträge über eine Pauschalreise oder bestimmte Reiseleistungen kommen jeweils zwischen Ihnen und dem Reiseveranstalter oder Erbringer einer Einzelleistung zustande. Dafür gelten die Ihnen bekannten Reise-, Unterbringungs- oder Beförderungsbedingungen.
Nachfolgend geben wir Ihnen einige Hinweise zu unserer Vermittlungstätigkeit. Das heißt, wir erklären Ihnen, was wir tun, um die von Ihnen gewünschten Verträge mit Reiseveranstaltern oder Leistungserbringer zustande zu bringen.
Dies geschieht anhand der nachfolgenden Bestimmungen.

Anwendungsbereich dieser Geschäftsbedingungen; Gliederung in Teile A, B und C

Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen regeln die gesetzlich unterschiedlichen Arten der Vermittlung von Reiseleistungen und von Pauschalreisen hinsichtlich der Rechte und Pflichten des Kunden sowie des Vermittlers je nach Art der vermittelten Reiseleistung. Danach ist zu unterscheiden zwischen:
a) der Vermittlung einer Pauschalreise, nachfolgend „Reisevermittlung“ genannt, der Vermittler in diesem Zusammenhang „Reisevermittler“; hierzu finden Sie die Regelungen in Teil A dieser Geschäftsbedingungen.
b) der Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen; hierzu finden Sie die Regelungen in Teil B dieser Geschäftsbedingungen.
c) der Vermittlung einer einzelnen Reiseleistung; hierzu finden Sie die Regelungen in Teil C dieser Geschäftsbedingungen.

Teil A: Regelungen für die Reisevermittlung von Pauschalreisen gem. § 651v BGB

Die Vorschriften dieses Teils A über die Reisevermittlung von Pauschalreiseverträgen sind anwendbar, wenn der Reisevermittler das Formblatt über Pauschalreisen aushändigt. In dem Formblatt ist der vermittelte Reiseveranstalter als verantwortlicher Unternehmer für die Erbringung der Pauschalreise ausgewiesen.

1. Vertragsschluss, gesetzliche Vorschriften

1.1. Mit der Annahme des Vermittlungsauftrags des Kunden durch den Reisevermittler kommt zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler der Vertrag über die Reisevermittlung einer Pauschalreise zu¬stande. Auftrag und Annahme bedürfen keiner bestimmten Form.
Wird der Auftrag auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erteilt, so bestätigt der Vermittler den Eingang des Auftrags unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Auftrags zur Reisevermittlung dar.
1.2. Die beiderseitigen Rechte und Pflichten des Kunden und des Reisevermittlers ergeben sich, soweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen, aus den im Einzelfall vertraglich getroffenen Vereinbarungen, diesen Geschäftsbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 651a ff BGB i.V.m. Art. 250ff. EGBGB und §§ 675, 631 ff. BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.
1.3. Für die Rechte und Pflichten des Kunden gegenüber dem vermittelten Reiseveranstalter gelten ausschließlich die mit diesem getroffenen Vereinbarungen, insbesondere - soweit wirksam vereinbart - dessen Reise- oder Geschäftsbedingungen. Ohne besondere Vereinbarung oder ohne besonderen Hinweis gelten bei Beförderungsleistungen die auf gesetzlicher Grundlage von der zuständigen Verkehrsbehörde oder aufgrund internationaler Übereinkommen erlassenen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen.

2. Zahlungen, Erklärungen von Kunden

2.1. Reisevermittler und Reiseveranstalter dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag des Reiseveranstalters besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde.
2.2. Der Reisevermittler gilt als vom Reiseveranstalter bevollmächtigt, Mängelanzeigen sowie andere Erklärungen des Kunden/Reisenden bezüglich der Erbringung der Pauschalreise entgegenzunehmen. Der Reisevermittler wird den Reiseveranstalter unverzüglich von solchen Erklärungen des Reisenden in Kenntnis setzen. Der Reisevermittler empfiehlt zur Vermeidung von Zeitverlusten trotz unverzüglicher Weiterleitung, entsprechende Erklärungen unmittelbar gegenüber der Reiseleitung oder der Kontaktstelle des Reiseveranstalters zu erklären.

3. Allgemeine Vertragspflichten des Reisevermittlers, Auskünfte, Hinweise

3.1. Auf Basis dieser Vermittlungsbedingungen wird der Kunde bestmöglich beraten. Auf Wunsch wird dann die Buchungsanfrage beim Pauschalreiseveranstalter durch den Reisevermittler vorgenommen. Zur Leistungspflicht gehört nach Bestätigung durch den Pauschalreiseveranstalter die Übergabe der Unterlagen über die vermittelte(n) Reiseleistung(en). Dies gilt nicht, wenn vereinbart wurde, dass der Pauschalreiseveranstalter die Unterlagen dem Kunden direkt übermittelt.
3.2. Bei der Erteilung von sonstigen Hinweisen und Auskünften, zu deren Angabe der Reisevermittler nicht nach § 651v Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 250 § 1 bis 3 EGBGB verpflichtet ist, haftet der Reisevermittler im Rahmen des Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen für die richtige Auswahl der Informationsquelle und die korrekte Weitergabe an den Kunden. Ein Auskunftsvertrag mit einer vertraglichen Hauptpflicht zur Auskunftserteilung kommt nur bei einer entsprechenden ausdrücklichen Vereinbarung zustande. Für die Richtigkeit erteilter Auskünfte haftet der Reisevermittler gemäß § 675 Abs. 2 BGB nicht, es sei denn, dass ein besonderer Auskunftsvertrag abgeschlossen wurde.
3.3. Ohne ausdrückliche Vereinbarung ist der Reisevermittler nicht verpflichtet, den jeweils günstigsten Anbieter der angefragten Reiseleistung zu ermitteln und/oder anzubieten. Vertragliche Verpflichtungen des Reisevermittlers im Rahmen von ihm abgegebener „Bestpreis-Garantien“ bleiben hiervon unberührt.
3.4. Ohne ausdrückliche Vereinbarung übernimmt der Reisevermittler bezüglich Auskünften zu Preisen, Leistungen, Buchungskonditionen und sonstigen Umständen der Reiseleistung keine Garantie i.S. von § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB und bezüglich Auskünften über die Verfügbarkeit der vom Reisevermittler zu vermittelnden Leistungen keine Beschaffungsgarantie im Sinne dieser Vorschrift.
3.5. Sonderwünsche nimmt der Reisevermittler nur zur Weiterleitung an den zu vermittelnden Pauschalreiseveranstalter entgegen. Soweit etwas anderes nicht ausdrücklich vereinbart ist, hat der Reisevermittler für die Erfüllung solcher Sonderwünsche nicht einzustehen. Diese sind auch nicht Bedingung oder Vertragsgrundlage für den Vermittlungsauftrag oder für die vom Reisevermittler an den Pauschalreiseveranstalter zu übermittelnde Buchungserklärung des Kunden. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass Sonderwünsche im Regelfall nur durch ausdrückliche Bestätigung des Pauschalreiseveranstalters zum Inhalt der vertraglichen Verpflichtungen des Pauschalreiseveranstalters werden.

4. Pflichten des Reisevermittlers bezüglich Einreisevorschriften und Visa

4.1. Übernimmt der Reisevermittler entgeltlich oder unentgeltlich für den Kunden die Registrierung im Rahmen elektronischer Systeme zur Erlangung der Einreiseerlaubnis als Voraussetzung für die Ein- oder Durchreise in bestimmte Länder, so gilt: Die Übernahme dieser Tätigkeit begründet ohne ausdrückliche Vereinbarung keine Verpflichtung des Reisevermittlers zu weitergehenden Erkundigungen oder Informationen über Ein- oder Durchreiseformalitäten oder zu Transitaufenthalten auf der Reise und insbesondere nicht zur Visabeschaffung. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die elektronische Einreiseerlaubnis nicht die endgültige Einreisegenehmigung durch die Grenzbehörden des jeweiligen Landes ersetzt.
4.2. Zur Beschaffung von Visa oder sonstigen für die Reisedurchführung erforderlichen Dokumenten ist der Reisevermittler ohne besondere, ausdrückliche Vereinbarung nicht verpflichtet. Im Falle der Annahme eines solchen Auftrages kann der Reisevermittler ohne ausdrückliche Vereinbarung die Erstattung der ihm entstehenden Aufwendungen, die er nach den Umständen für erforderlich halten durfte, verlangen. Der Reisevermittler kann für seine Tätigkeit selbst eine Vergütung fordern, wenn diese vereinbart ist oder die Tätigkeit den Umständen nach nur gegen entsprechende Vergütung geschuldet war.
4.3. Der Reisevermittler haftet nicht für die Erteilung von Visa und sonstigen Dokumenten und nicht für den rechtzeitigen Zugang. Dies gilt nicht, wenn die für die Nichterteilung oder den verspäteten Zugang maßgeblichen Umstände vom Reisevermittler schuldhaft verursacht oder mitverursacht worden sind.

5. Stellung und Pflichten des Reisevermittlers im Zusammenhang mit der Vermittlung von Flugbeförderungsleistungen

5.1. Entsprechend der EU-Verordnung Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen ist der Vermittler verpflichtet, den Fluggast bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten. Sofern bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht feststeht, wird der Vermittler ihm die vom vermittelten Unternehmen vorliegenden Informationen über diejenige Fluggesellschaft übermitteln, die wahrscheinlich den Flug durchführt. Bei einem Wechsel der Fluggesellschaft wird der Kunde unverzüglich über den Wechsel unterrichtet. Die gemeinschaftliche Liste über die mit Flugverbot in der Europäischen Union belegten Fluggesellschaften ist über die Internetseiten http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index\_de.htm und www.lba.de abrufbar und kann dem Kunden auf Verlangen in den Geschäftsräumen des Vermittlers ausgehändigt werden.
5.2. Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der Fluggesellschaft gelten – soweit jeweils anwendbar - die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes, des Warschauer und Montrealer Übereinkommens und unmittelbar, wie inländische gesetzliche Bestimmungen,

  • die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 zu Flugpassagierrechten
  • die Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der Gemeinschaft eine Betriebsuntersagung ergangen ist, sowie über die Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
  • die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität

Dem Kunden wird dringend empfohlen, sich über seine Rechte als Fluggast, z.B. durch die Aushänge in den Flughäfen, durch die Informationen des ausführenden Luftfahrtunternehmens oder durch die Informationsblätter des Luftfahrtbundesamts unter www.lba.de zu informieren.

6. Unterlagen über die vermittelte Pauschalreise

6.1. Sowohl den Kunden, wie auch den Reisevermittler trifft die Pflicht, Vertrags- und sonstige Unterlagen des vermittelten Pauschalreiseveranstalters über die Pauschalreise, die dem Kunden durch den Reisevermittler ausgehändigt wurden, insbesondere Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa, Versicherungsscheine und sonstige Unterlagen über die vermittelte Pauschalreise auf Richtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf die Übereinstimmung mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zu überprüfen.
6.2. Soweit Unterlagen über die vermittelte Pauschalreise dem Kunden nicht direkt vom vermittelten Pauschalreiseveranstalter übermittelt werden, erfolgt die Aushändigung durch den Reisevermittler durch Übergabe im Geschäftslokal des Reisevermittlers oder nach dessen Wahl durch postalischen oder elektronischen Versand, soweit der Kunde keinen Anspruch auf eine Reisebestätigung in Papierform gemäß Art. 250 § 6 Abs. 1 Satz 2 EGBGB hat.

7. Mitwirkungspflichten des Kunden gegenüber dem Reisevermittler

7.1. Der Kunde hat für ihn erkennbare Fehler oder Mängel der Vermittlungstätigkeit des Reisevermittlers nach deren Feststellung diesem unverzüglich mitzuteilen. Hierunter fallen insbesondere fehlerhafte oder unvollständige Angaben von persönlichen Kundendaten, sonstiger Informationen, Auskünfte und Unterlagen über die vermittelte Pauschalreise sowie die nicht vollständige Ausführung von Vermittlungsleistungen (z.B. nicht vorgenommene Buchungen oder Reservierungen).
7.2. Erfolgt keine Anzeige nach Ziff. 7.1 durch den Kunden, so gilt:
a) Unterbleibt die Anzeige des Kunden nach Ziff. 7.1 unverschuldet, entfallen seine Ansprüche nicht.
b) Ansprüche des Kunden an den Reisevermittler entfallen insoweit, als dieser nachweist, dass dem Kunden ein Schaden bei ordnungsgemäßer Anzeige nicht oder nicht in der vom Kunden geltend gemachten Höhe entstanden wäre. Dies gilt insbesondere, soweit der Reisevermittler nachweist, dass eine unverzügliche Anzeige durch den Kunden dem Reisevermittler die Möglichkeit zur Behebung des Mangels oder der Verringerung eines Schadens, z.B. durch Umbuchung, Zusatzbuchung oder Stornierung mit dem vermittelten Pauschalreiseveranstalter ermöglicht hätte.
c) Ansprüche des Kunden im Falle einer unterbliebenen Anzeige nach Ziff. 7.1 entfallen nicht

  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reisevermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reisevermittlers resultieren
  • bei Ansprüchen auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reisevermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reisevermittlers beruhen
  • bei Verletzung einer wesentlichen Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vermittlungsvertrages überhaupt erst ermöglicht oder deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet.

Die Haftung für Buchungsfehler nach § 651x BGB bleibt unberührt.
7.3. Der Kunde wird in seinem eigenen Interesse gebeten, den Reisevermittler auf besondere Bedürfnisse oder Einschränkungen im Hinblick auf die nachgefragte Pauschalreise hinzuweisen.

8. Pflichten des Reisevermittlers bei Reklamationen des Kunden gegenüber den vermittelten Pauschalreiseveranstaltern

Der Kunde kann Mängelanzeigen sowie andere Erklärungen bezüglich der Erbringung der Reiseleistungen durch den Pauschalreiseveranstalter auch seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen. Bezüglich etwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber den vermittelten Pauschalreiseveranstaltern besteht keine Pflicht des Reisevermittlers zur Beratung über Art, Umfang, Höhe, Anspruchsvoraussetzungen und einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche Bestimmungen.

9. Wichtige Hinweise zu Versicherungen von Pauschalreisen

9.1. Der Reisevermittler weist auf die Möglichkeit hin, zur Minimierung eines Kostenrisikos bei Stornierungen durch den Kunden eine Reiserücktrittskostenversicherung bei Buchung abzuschließen.
9.2. Der Kunde wird weiterhin darauf hingewiesen, dass eine Reiserücktrittskostenversicherung üblicherweise nicht den entstehenden Schaden abdeckt, der ihm durch einen - auch unverschuldeten - Abbruch der Inanspruchnahme der Pauschalreise nach deren Antritt entstehen kann. Eine Reiseabbruchversicherung ist in der Regel gesondert abzuschließen.
9.3. Der Reisevermittler empfiehlt zusätzlich, bei Reisen ins Ausland auf ausreichenden Auslandskrankenversicherungsschutz zu achten.
9.4. Bei der Vermittlung von Reiseversicherungen wird der Kunde darauf hingewiesen, dass die Versicherungsbedingungen der vermittelten Reiseversicherungen besondere Vertragsbedingungen und/oder Mitwirkungspflichten des Kunden enthalten können, insbesondere Haftungsausschlüsse (z.B. bei Vorerkrankungen), die Obliegenheit zur unverzüglichen Stornierung in der Reiserücktritts- kostenversicherung, Fristen für die Schadensanzeige und Selbstbehalte. Der Vermittler haftet nicht, soweit er keine Falschauskunft bezüglich der Versicherungsbedingungen getätigt hat und der vermittelte Reiseversicherer aufgrund von wirksam vereinbarten Versicherungsbedingungen ein Leistungsverweigerungsrecht gegenüber dem Kunden hat.

10. Haftung des Reisevermittlers

10.1. Soweit der Reisevermittler eine entsprechende vertragliche Pflicht nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat, haftet er nicht für das Zustandekommen von Verträgen mit den zu vermittelnden Pauschalreiseveranstaltern.
10.2. Der Reisevermittler haftet nicht für Mängel und Schäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen. Dies gilt nicht bei einer ausdrücklichen diesbezüglichen Vereinbarung oder Zusicherung des Reisevermittlers, insbesondere, wenn diese von der Leistungsbeschreibung des Pauschalreiseveranstalters erheblich abweicht.
10.3. Eine etwaige eigene Haftung des Reisevermittlers aus § 651x BGB oder der schuldhaften Verletzung von Reisevermittlerpflichten bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

11. Verbraucherstreitbeilegung

Der Reisevermittler weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass der Reisevermittler nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Geschäftsbedingungen über die Vermittlung von Pauschalreisen für den Reisevermittler verpflichtend würde, informiert der Reisevermittler die Verbraucher hierüber in geeigneter Form.
Der Reisevermittler verweist für alle Verträge über Pauschalreisen, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr hin.
Teil B: Regelungen bei der Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen gem. § 651w BGB
Die Vorschriften dieses Teils B über die Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen sind anwendbar, wenn der Vermittler das Formblatt über die Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen aushändigt. In diesem Formblatt wird der Kunde darüber informiert, dass mit Buchung einer weiteren Reiseleistung beim Vermittler keine Pauschalreise gebucht wird, jedoch verbundene Reiseleistungen vermittelt werden.

1. Vertragsschluss, gesetzliche Vorschriften

1.1. Mit der Annahme des Vermittlungsauftrags des Kunden durch den Vermittler kommt zwischen dem Kunden und dem Vermittler der Vertrag über die Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen zu¬stande. Auftrag und Annahme bedürfen keiner bestimmten Form.
Wird der Auftrag auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erteilt, so bestätigt der Vermittler den Eingang des Auftrags unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Vermittlungsauftrags dar.
1.2. Die beiderseitigen Rechte und Pflichten des Kunden und des Vermittlers ergeben sich, soweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen, aus den im Einzelfall vertraglich getroffenen Vereinbarungen, diesen Geschäftsbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 651a ff BGB i.V.m. Art. 250ff. EGBGB und §§ 675, 631 ff. BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.
1.3. Für die Rechte und Pflichten des Kunden gegenüber dem Vertragspartner der vermittelten verbundenen Reiseleistungen gelten ausschließlich die mit diesem getroffenen Vereinbarungen, insbesondere - soweit wirksam vereinbart - dessen Reise- oder Geschäftsbedingungen. Ohne besondere Vereinbarung oder ohne besonderen Hinweis gelten bei Beförderungsleistungen die auf gesetzlicher Grundlage von der zuständigen Verkehrsbehörde oder aufgrund internationaler Übereinkommen erlassenen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen.

2. Zahlungen

2.1. Der Vermittler verbundener Reiseleistungen darf Zahlungen des Reisenden auf Vergütungen für Reiseleistungen nur entgegennehmen, wenn er sichergestellt hat, dass diese dem Reisenden erstattet werden, soweit Reiseleistungen von dem Vermittler selbst zu erbringen sind oder Entgeltforderungen vermittelter Leistungserbringer noch zu erfüllen sind und im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Vermittlers verbundener Reiseleistungen
a) Reiseleistungen ausfallen oder
b) der Reisende im Hinblick auf erbrachte Reiseleistungen Zahlungsaufforderungen nicht befriedigter vermittelter Leistungserbringer nachkommt.
2.2. Diese Sicherstellung leistet der Vermittler verbundener Reiseleistungen bei der Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen durch Abschluss einer Insolvenzversicherung gem. § 651w Abs. 3 BGB unter Nennung des Namens und der Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und in hervorgehobener Weise und Übergabe eines entsprechenden Sicherungsscheines für alle Zahlungen des Kunden an den Vermittler verbundener Reiseleistungen, soweit der Kunde nicht direkt an den vermittelten Leistungserbringer der verbundenen Reiseleistung leistet.

3. Allgemeine Vertragspflichten des Vermittlers, Auskünfte, Hinweise

3.1. Auf Basis dieser Vermittlungsbedingungen wird der Kunde bestmöglich beraten. Auf Wunsch wird dann die Buchungsanfrage bei den Leistungserbringern durch den Vermittler vorgenommen. Zur Leistungspflicht gehört nach Bestätigung durch den Leistungserbringer die Übergabe der Unterlagen über die vermittelte(n) Reiseleistung(en). Dies gilt nicht, wenn vereinbart wurde, dass der Leistungserbringer die Unterlagen dem Kunden direkt übermittelt.
3.2. Bei der Erteilung von Hinweisen und Auskünften haftet der Vermittler im Rahmen des Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen für die richtige Auswahl der Informationsquelle und die korrekte Weitergabe an den Kunden. Ein Auskunftsvertrag mit einer vertraglichen Hauptpflicht zur Auskunftserteilung kommt nur bei einer entsprechenden ausdrücklichen Vereinbarung zustande. Für die Richtigkeit erteilter Auskünfte haftet der Vermittler gemäß § 675 Abs. 2 BGB nicht, es sei denn, dass ein besonderer Auskunftsvertrag abgeschlossen wurde.
3.3. Ohne ausdrückliche Vereinbarung ist der Vermittler nicht verpflichtet, den jeweils günstigsten Anbieter der angefragten Reiseleistung zu ermitteln und/oder anzubieten. Vertragliche Verpflichtungen des Vermittlers im Rahmen von ihm abgegebener „Bestpreis-Garantien“ bleiben hiervon unberührt.
3.4. Ohne ausdrückliche Vereinbarung übernimmt der Vermittler bezüglich Auskünften zu Preisen, Leistungen, Buchungskonditionen und sonstigen Umständen der Reiseleistung keine Garantie i.S. von § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB und bezüglich Auskünften über die Verfügbarkeit der vom Vermittler zu vermittelnden Leistungen keine Beschaffungsgarantie im Sinne dieser Vorschrift.
3.5. Sonderwünsche nimmt der Vermittler nur zur Weiterleitung an den zu vermittelnden Leistungserbringer entgegen. Soweit etwas anderes nicht ausdrücklich vereinbart ist, hat der Vermittler für die Erfüllung solcher Sonderwünsche nicht einzustehen. Diese sind auch nicht Bedingung oder Vertragsgrundlage für den Vermittlungsauftrag oder für die vom Vermittler an den Leistungserbringer zu übermittelnde Buchungserklärung des Kunden. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass Sonderwünsche im Regelfall nur durch ausdrückliche Bestätigung des Leistungserbringers zum Inhalt der vertraglichen Verpflichtungen des Leistungserbringers werden.

4. Pflichten des Vermittlers bezüglich Einreisevorschriften, Visa und Versicherungen

4.1. Der Vermittler unterrichtet den Kunden über Einreise- und Visabestimmungen, soweit ein entsprechender Auftrag ausdrücklich vereinbart worden ist. Ansonsten besteht eine entsprechende Aufklärungs- oder Informationspflicht nur dann, wenn besondere, dem Vermittler bekannte oder erkennbare Umstände einen ausdrücklichen Hinweis erforderlich machen und die entsprechenden Informationen nicht bereits in den dem Kunden vorliegenden Angebotsunterlagen enthalten sind.
4.2. Entsprechende Hinweispflichten des Vermittlers beschränken sich auf die Erteilung von Auskünften aus aktuellen, branchenüblichen Informationsquellen. Eine spezielle Nachforschungspflicht des Vermittlers besteht ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung nicht. Der Vermittler kann seine Hinweispflicht auch dadurch erfüllen, dass er den Kunden auf die Notwendigkeit einer eigenen, speziellen Nachfrage bei in Betracht kommenden Informationsstellen verweist.
4.3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend bezüglich der Information über Zollvorschriften, gesundheitspolizeiliche Einreisevorschriften, gesundheitsprophylaktische Vorsorgemaßnahmen des Kunden und seiner Mitreisenden sowie für Ein- und Ausfuhrvorschriften.
4.4. Übernimmt der Vermittler entgeltlich oder unentgeltlich für den Kunden die Registrierung im Rahmen elektronischer Systeme zur Erlangung der Einreiseerlaubnis als Voraussetzung für die Ein- oder Durchreise in bestimmte Länder, so gilt: Die Übernahme dieser Tätigkeit begründet ohne ausdrückliche Vereinbarung keine Verpflichtung des Vermittlers zu weitergehenden Erkundigungen oder Informationen über Ein- oder Durchreiseformalitäten oder zu Transitaufenthalten auf der Reise und insbesondere nicht zur Visabeschaffung. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die elektronische Einreiseerlaubnis nicht die endgültige Einreisegenehmigung durch die Grenzbehörden des jeweiligen Landes ersetzt.
4.5. Zur Beschaffung von Visa oder sonstigen für die Reisedurchführung erforderlichen Dokumenten ist der Vermittler ohne besondere, ausdrückliche Vereinbarung nicht verpflichtet. Im Falle der Annahme eines solchen Auftrages kann der Vermittler ohne ausdrückliche Vereinbarung die Erstattung der ihm entstehenden Aufwendungen, die er nach den Umständen für erforderlich halten durfte, verlangen. Der Vermittler kann für seine Tätigkeit selbst eine Vergütung fordern, wenn diese vereinbart ist oder die Tätigkeit den Umständen nach nur gegen entsprechende Vergütung geschuldet war.
4.6. Der Vermittler haftet nicht für die Erteilung von Visa und sonstigen Dokumenten und nicht für den rechtzeitigen Zugang. Dies gilt nicht, wenn die für die Nichterteilung oder den verspäteten Zugang maßgeblichen Umstände vom Vermittler schuldhaft verursacht oder mitverursacht worden sind.

5. Stellung und Pflichten des Vermittlers im Zusammenhang mit der Vermittlung von Flugbeförderungsleistungen

5.1. Entsprechend der EU-Verordnung Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen ist der Vermittler verpflichtet, den Fluggast bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten. Sofern bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht feststeht, wird der Vermittler ihm die vom vermittelten Unternehmen vorliegenden Informationen über diejenige Fluggesellschaft übermitteln, die wahrscheinlich den Flug durchführt. Bei einem Wechsel der Fluggesellschaft wird der Kunde unverzüglich über den Wechsel unterrichtet. Die gemeinschaftliche Liste über die mit Flugverbot in der Europäischen Union belegten Fluggesellschaften ist über die Internetseiten http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index\_de.htm und www.lba.de abrufbar und kann dem Kunden auf Verlangen in den Geschäftsräumen des Vermittlers ausgehändigt werden.
5.2. Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der Fluggesellschaft gelten – soweit jeweils anwendbar - die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes, des Warschauer und Montrealer Übereinkommens und unmittelbar, wie inländische gesetzliche Bestimmungen,

  • die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 zu Flugpassagierrechten
  • die Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der Gemeinschaft eine Betriebsuntersagung ergangen ist, sowie über die Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
  • die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität

Dem Kunden wird dringend empfohlen, sich über seine Rechte als Fluggast, z.B. durch die Aushänge in den Flughäfen, durch die Informationen des ausführenden Luftfahrtunternehmens oder durch die Informationsblätter des Luftfahrtbundesamts unter www.lba.de zu informieren.

6. Aufwendungsersatz, Vergütungen, Inkasso, Zahlungen

6.1. Der Vermittler ist berechtigt, Zahlungen entsprechend den Leistungs- und Zahlungsbestimmungen der vermittelten Leistungserbringer zu verlangen, soweit diese wirksam zwischen dem Leistungserbringer und dem Kunden vereinbart sind und rechtswirksame Zahlungsbestimmungen enthalten.
Zahlungsansprüche gegenüber dem Kunden kann der Vermittler, soweit dies den Vereinbarungen zwischen dem Vermittler und dem Leistungserbringer entspricht, als dessen Inkassobevollmächtigter geltend machen, jedoch auch aus eigenem Recht auf Grundlage der gesetzlichen Vorschusspflicht des Kunden als Auftraggeber gemäß § 669 BGB.
6.2. Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend für Stornokosten (Rücktrittsentschädigungen) und sonstige gesetzlich oder vertraglich begründete Forderungen des vermittelten Leistungserbringers.
6.3. Der Kunde kann eigenen Zahlungsansprüchen des Vermittlers nicht im Wege der Zurückbehaltung oder Aufrechnung entgegenhalten, dass der Kunde Ansprüche gegenüber dem vermittelten Leistungserbringer, insbesondere aufgrund mangelhafter Erfüllung des vermittelten Vertrages, hat. Dies gilt nicht, wenn für das Entstehen solcher Ansprüche eine schuldhafte Verletzung von Vertragspflichten des Vermittlers ursächlich oder mitursächlich geworden ist oder der Vermittler aus anderen Gründen gegenüber dem Kunden für die geltend gemachten Gegenansprüche haftet.

7. Vergütungsansprüche des Vermittlers

7.1. Für die Preise und die Serviceentgelte bei der Vermittlung der Flugbeförderungsleistungen von Fluggesellschaften nach Ziff. 5 dieses Teils B der Vermittlungsbedingungen gilt:
a) Die angegebenen und in Rechnung gestellten Preise sind Preise der Fluggesellschaften, die in der Regel keine Provision oder ein sonstiges Entgelt der Fluggesellschaft für die Tätigkeit des Vermittlers beinhalten.
b) Die Vergütung des Vermittlers im Rahmen dieser Vermittlungstätigkeit erfolgt demnach ausschließlich durch vom Kunden zu bezahlenden Serviceentgelte.
c) Die Serviceentgelte für die Vermittlungstätigkeit des Vermittlers und für sonstige Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Flugbuchung ergeben sich, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, aus den dem Kunden, insbesondere durch Aushang in den Geschäftsräumen des Vermittlers bekannt gegebenen und vereinbarten Entgelte.
d) Ist eine Vereinbarung zur Höhe eines entsprechenden Serviceentgelts nicht getroffen worden, schuldet der Kunde dem Vermittler eine Vergütung nach den gesetzlichen Bestimmungen, d.h. es besteht eine Pflicht zur Bezahlung einer üblichen Vergütung durch den Auftraggeber.
e) Soweit die in Rechnung gestellten Preise bereits Vermittlungs- oder Serviceentgelte des Vermittlers enthalten, ist dies ausdrücklich gekennzeichnet und ein gesondertes Entgelt ist nicht geschuldet.
7.2. Die Serviceentgelte für die Vermittlung von sonstigen Reiseleistungen und für sonstige Tätigkeiten im Auftrag des Kunden bedürfen einer entsprechenden Vereinbarung. Diese kann z.B. durch deutlich sichtbaren Aushang von Preislisten in den Geschäftsräumen des Vermittlers und/ oder einem entsprechenden mündlichen oder schriftlichen Hinweis des Vermittlers hierauf erfolgen.
7.3. Der Anspruch des Vermittlers auf Serviceentgelte – auch bei der Flugvermittlung - bleibt durch Leistungsstörungen oder Änderungen, insbesondere Umbuchung, Namenswechsel, Rücktritt, Stornierung, Annullierung, oder Kündigung des vermittelten Vertrages durch den Leistungserbringer oder den Kunden bestehen. Dies gilt nicht, soweit sich ein Anspruch auf Rückerstattung des Kunden aufgrund eines Schadensersatzanspruchs des Kunden wegen Mängeln der Beratungs- oder Vermittlungstätigkeit des Vermittlers aus vertraglichen oder gesetzlichen Ansprüchen ergibt.

8. Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen

8.1. Sowohl den Kunden, wie auch den Vermittler trifft die Pflicht, Vertrags- und sonstige Unterlagen des vermittelten Leistungserbringers über die Reiseleistungen, die dem Kunden durch den Vermittler ausgehändigt wurden, insbesondere Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa, Versicherungsscheine und sonstige Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen auf Richtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf die Übereinstimmung mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zu überprüfen.
8.2. Soweit Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen dem Kunden nicht direkt vom vermittelten Leistungserbringer übermittelt werden, erfolgt die Aushändigung durch den Vermittler durch Übergabe im Geschäftslokal des Vermittlers oder nach dessen Wahl durch postalischen oder
elektronischen Versand.

9. Mitwirkungspflichten des Kunden gegenüber dem Vermittler

9.1. Der Kunde hat für ihn erkennbare Fehler oder Mängel der Vermittlungstätigkeit des Vermittlers nach deren Feststellung diesem unverzüglich mitzuteilen. Hierunter fallen insbesondere fehlerhafte oder unvollständige Angaben von persönlichen Kundendaten, sonstiger Informationen, Auskünfte und Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen sowie die nicht vollständige Ausführung von Vermittlungsleistungen (z.B. nicht vorgenommene Buchungen oder Reservierungen).
9.2. Erfolgt keine Anzeige nach Ziff. 9.1 durch den Kunden, so gilt:
a) Unterbleibt die Anzeige des Kunden nach Ziff. 9.1 unverschuldet, entfallen seine Ansprüche nicht.
b) Ansprüche des Kunden an den Vermittler entfallen insoweit, als dieser nachweist, dass dem Kunden ein Schaden bei ordnungsgemäßer Anzeige nicht oder nicht in der vom Kunden geltend gemachten Höhe entstanden wäre. Dies gilt insbesondere, soweit der Vermittler nachweist, dass eine unverzügliche Anzeige durch den Kunden dem Vermittler die Möglichkeit zur Behebung des Mangels oder der Verringerung eines Schadens, z.B. durch Umbuchung, Zusatzbuchung oder Stornierung mit dem vermittelten Leistungserbringer ermöglicht hätte.
c) Ansprüche des Kunden im Falle einer unterbliebenen Anzeige nach Ziff. 9.1 entfallen nicht

  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Vermittlers resultieren
  • bei Ansprüchen auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Vermittlers beruhen
  • bei Verletzung einer wesentlichen Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vermittlungsvertrages überhaupt erst ermöglicht oder deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet.

Die Haftung für Buchungsfehler nach § 651x BGB bleibt unberührt.
9.3. Eine vertragliche und/oder gesetzliche Verpflichtung des Kunden zur Mängelanzeige gegenüber dem vermittelten Leistungserbringer bleibt von Ziffer 9 unberührt.
9.4. Der Kunde wird in seinem eigenen Interesse gebeten, den Vermittler auf besondere Bedürfnisse oder Einschränkungen im Hinblick auf die nachgefragten Reiseleistungen hinzuweisen.

10. Pflichten des Vermittlers bei Reklamationen des Kunden gegenüber den vermittelten Leistungserbringern

10.1. Ansprüche müssen gegenüber den vermittelten Leistungserbringern innerhalb bestimmter Fristen, die sich aus Gesetz oder vertraglichen Vereinbarungen ergeben können, geltend gemacht werden. Im Regelfall werden diese Fristen nicht durch Geltendmachung gegenüber dem Vermittler gewahrt. Dies gilt auch, soweit der Kunde bezüglich derselben Reiseleistung Ansprüche sowohl gegenüber dem Vermittler, als auch gegenüber dem Leistungserbringer geltend machen will.
10.2. Bei Reklamationen oder sonstiger Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber den vermittelten Leistungserbringern beschränkt sich die Pflicht des Vermittlers auf die Erteilung der erforderlichen und ihm bekannten Informationen und Unterlagen, insbesondere die Mitteilung von Namen und Adressen der vermittelten Leistungserbringer.
10.3. Übernimmt der Vermittler - auch ohne hierzu verpflichtet zu sein - die Weiterleitung fristwahrender Anspruchsschreiben des Kunden, haftet er für den rechtzeitigen Zugang beim Empfänger nur bei von ihm selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachter Fristversäumnis.
10.4. Bezüglich etwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber den vermittelten Leistungserbringern besteht keine Pflicht des Vermittlers zur Beratung über Art, Umfang, Höhe, Anspruchsvoraussetzungen und einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche Bestimmungen.

11. Wichtige Hinweise zu Versicherungen von Reiseleistungen

11.1. Der Vermittler weist auf die Möglichkeit hin, zur Minimierung eines Kostenrisikos bei Stornierungen durch den Kunden eine Reiserücktrittskostenversicherung bei Buchung abzuschließen.
11.2. Der Kunde wird weiterhin darauf hingewiesen, dass eine Reiserücktrittskostenversicherung üblicherweise nicht den entstehenden Schaden abdeckt, der ihm durch einen - auch unverschuldeten - Abbruch der Inanspruchnahme der Reiseleistungen nach deren Antritt entstehen kann. Eine Reiseabbruchversicherung ist in der Regel gesondert abzuschließen.
11.3. Der Vermittler empfiehlt zusätzlich, bei Reisen ins Ausland auf ausreichenden Auslandskrankenversicherungsschutz zu achten.
11.4. Bei der Vermittlung von Reiseversicherungen wird der Kunde darauf hingewiesen, dass die Versicherungsbedingungen der vermittelten Reiseversicherungen besondere Vertragsbedingungen und/oder Mitwirkungspflichten des Kunden enthalten können, insbesondere Haftungsausschlüsse (z.B. bei Vorerkrankungen), die Obliegenheit zur unverzüglichen Stornierung in der Reiserücktrittskostenversicherung, Fristen für die Schadensanzeige und Selbstbehalte. Der Vermittler haftet nicht, soweit er keine Falschauskunft bezüglich der Versicherungsbedingungen getätigt hat und der vermittelte Reiseversicherer aufgrund von wirksam vereinbarten Versicherungsbedingungen ein Leistungsverweigerungsrecht gegenüber dem Kunden hat.

12. Haftung des Vermittlers

12.1. Soweit der Vermittler eine entsprechende vertragliche Pflicht nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat, haftet er nicht für das Zustandekommen von Verträgen mit den zu vermittelnden Leistungserbringern.
12.2. Der Vermittler haftet nicht für Mängel und Schäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen. Dies gilt nicht bei einer ausdrücklichen diesbezüglichen Vereinbarung oder Zusicherung des Vermittlers, insbesondere, wenn diese von der Leistungsbeschreibung des Leistungserbringers erheblich abweicht.
12.3. Eine etwaige eigene Haftung des Vermittlers nach § 651w Abs. 4 BGB und § 651x BGB und aus der schuldhaften Verletzung von Vermittlerpflichten bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

13. Verbraucherstreitbeilegung

13.1. Der Vermittler weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass der Vermittler nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Geschäftsbedingungen über die Vermittlung von Reiseleistungen für den Vermittler verpflichtend würde, informiert der Vermittler die Verbraucher hierüber in geeigneter Form.
13.2. Der Vermittler verweist für alle Verträge über Pauschalreisen, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr hin.

Teil C: Regelungen bei der Vermittlung von einzelnen Reiseleistungen oder mehreren Reiseleistungen, die keine verbundenen Reiseleistungen im Sinne des § 651w BGB darstellen.

Die Vorschriften dieses Teils C über die Vermittlung von einzelnen Reiseleistungen sind anwendbar, wenn die vermittelte Reiseleistung weder Teil einer Pauschalreise noch Teil von verbundenen Reiseleistungen ist. In diesem Fall ist eine Information des Kunden mittels eines Formblattes gesetzlich nicht vorgeschrieben.

1. Vertragsschluss, gesetzliche Vorschriften

1.1. Mit der Annahme des Vermittlungsauftrags des Kunden durch den Vermittler kommt zwischen dem Kunden und dem Vermittler der Vertrag über die Vermittlung von Reiseleistungen zu¬stande. Auftrag und Annahme bedürfen keiner bestimmten Form.
Wird der Auftrag auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erteilt, so bestätigt der Vermittler den Eingang des Auftrags unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Vermittlungsauftrags dar.
1.2. Die beiderseitigen Rechte und Pflichten des Kunden und des Vermittlers ergeben sich, soweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen, aus den im Einzelfall vertraglich getroffenen Vereinbarungen, diesen Geschäftsbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 651a ff BGB i.V.m. Art. 250ff. EGBGB und §§ 675, 631 ff. BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.
1.3. Für die Rechte und Pflichten des Kunden gegenüber dem Vertragspartner der vermittelten Leistung gelten ausschließlich die mit diesem getroffenen Vereinbarungen, insbesondere - soweit wirksam vereinbart - dessen Reise- oder Geschäftsbedingungen. Ohne besondere Vereinbarung oder ohne besonderen Hinweis gelten bei Beförderungsleistungen die auf gesetzlicher Grundlage von der zuständigen Verkehrsbehörde oder aufgrund internationaler Übereinkommen erlassenen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen.

2. Allgemeine Vertragspflichten des Vermittlers, Auskünfte, Hinweise

2.1. Auf Basis dieser Vermittlungsbedingungen wird der Kunde bestmöglich beraten. Auf Wunsch wird dann die Buchungsanfrage beim Leistungserbringer durch den Vermittler vorgenommen. Zur Leistungspflicht gehört nach Bestätigung durch den Leistungserbringer die Übergabe der Unterlagen über die vermittelte(n) Reiseleistung(en). Dies gilt nicht, wenn vereinbart wurde, dass der Leistungserbringer die Unterlagen dem Kunden direkt übermittelt.
2.2. Bei der Erteilung von Hinweisen und Auskünften haftet der Vermittler im Rahmen des Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen für die richtige Auswahl der Informationsquelle und die korrekte Weitergabe an den Kunden. Ein Auskunftsvertrag mit einer vertraglichen Hauptpflicht zur Auskunftserteilung kommt nur bei einer entsprechenden ausdrücklichen Vereinbarung zustande. Für die Richtigkeit erteilter Auskünfte haftet der Vermittler gemäß § 675 Abs. 2 BGB nicht, es sei denn, dass ein besonderer Auskunftsvertrag abgeschlossen wurde.
2.3. Ohne ausdrückliche Vereinbarung ist der Vermittler nicht verpflichtet, den jeweils günstigsten Anbieter der angefragten Reiseleistung zu ermitteln und/oder anzubieten. Vertragliche Verpflichtungen des Vermittlers im Rahmen von ihm abgegebener „Bestpreis-Garantien“ bleiben hiervon unberührt.
2.4. Ohne ausdrückliche Vereinbarung übernimmt der Vermittler bezüglich Auskünften zu Preisen, Leistungen, Buchungskonditionen und sonstigen Umständen der Reiseleistung keine Garantie i.S. von § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB und bezüglich Auskünften über die Verfügbarkeit der vom Vermittler zu vermittelnden Leistungen keine Beschaffungsgarantie im Sinne dieser Vorschrift.
2.5. Sonderwünsche nimmt der Vermittler nur zur Weiterleitung an den zu vermittelnden Leistungserbringer entgegen. Soweit etwas anderes nicht ausdrücklich vereinbart ist, hat der Vermittler für die Erfüllung solcher Sonderwünsche nicht einzustehen. Diese sind auch nicht Bedingung oder Vertragsgrundlage für den Vermittlungsauftrag oder für die vom Vermittler an den Leistungserbringer zu übermittelnde Buchungserklärung des Kunden. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass Sonderwünsche im Regelfall nur durch ausdrückliche Bestätigung des Leistungserbringers zum Inhalt der vertraglichen Verpflichtungen des Leistungserbringers werden.

3. Pflichten des Vermittlers bezüglich Einreisevorschriften und Visa

3.1. Der Vermittler unterrichtet den Kunden über Einreise- und Visabestimmungen, soweit ein entsprechender Auftrag ausdrücklich vereinbart worden ist. Ansonsten besteht eine entsprechende Aufklärungs- oder Informationspflicht nur dann, wenn besondere, dem Vermittler bekannte oder offenkundige Umstände einen ausdrücklichen Hinweis erforderlich machen und die entsprechenden Informationen nicht bereits in den dem Kunden vorliegenden Angebotsunterlagen enthalten sind.
3.2. Entsprechende Hinweispflichten des Vermittlers beschränken sich auf die Erteilung von Auskünften aus aktuellen, branchenüblichen Informationsquellen Eine spezielle Nachforschungspflicht des Vermittlers besteht ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung nicht. Der Vermittler kann seine Hinweispflicht auch dadurch erfüllen, dass er den Kunden auf die Notwendigkeit einer eigenen, speziellen Nachfrage bei in Betracht kommenden Informationsstellen verweist.
3.3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend bezüglich der Information über Zollvorschriften, gesundheitspolizeiliche Einreisevorschriften, gesundheitsprophylaktische Vorsorgemaßnahmen des Kunden und seiner Mitreisenden sowie für Ein- und Ausfuhrvorschriften.
3.4. Übernimmt der Vermittler entgeltlich oder unentgeltlich für den Kunden die Registrierung im Rahmen elektronischer Systeme zur Erlangung der Einreiseerlaubnis als Voraussetzung für die Ein- oder Durchreise in bestimmte Länder, so gilt: Die Übernahme dieser Tätigkeit begründet ohne ausdrückliche Vereinbarung keine Verpflichtung des Vermittlers zu weitergehenden Erkundigungen oder Informationen über Ein- oder Durchreiseformalitäten oder zu Transitaufenthalten auf der Reise und insbesondere nicht zur Visabeschaffung. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die elektronische Einreiseerlaubnis nicht die endgültige Einreisegenehmigung durch die Grenzbehörden des jeweiligen Landes ersetzt.
3.5. Zur Beschaffung von Visa oder sonstigen für die Reisedurchführung erforderlichen Dokumenten ist der Vermittler ohne besondere, ausdrückliche Vereinbarung nicht verpflichtet. Im Falle der Annahme eines solchen Auftrages kann der Vermittler ohne ausdrückliche Vereinbarung die Erstattung der ihm entstehenden Aufwendungen, die er nach den Umständen für erforderlich halten durfte, verlangen. Der Vermittler kann für seine Tätigkeit selbst eine Vergütung fordern, wenn diese vereinbart ist oder die Tätigkeit den Umständen nach nur gegen entsprechende Vergütung geschuldet war.
3.6. Der Vermittler haftet nicht für die Erteilung von Visa und sonstigen Dokumenten und nicht für den rechtzeitigen Zugang. Dies gilt nicht, wenn die für die Nichterteilung oder den verspäteten Zugang maßgeblichen Umstände vom Vermittler schuldhaft verursacht oder mitverursacht worden sind.

4. Stellung und Pflichten des Vermittlers im Zusammenhang mit der Vermittlung von Flugbeförderungsleistungen

4.1. Entsprechend der EU-Verordnung Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen ist der Vermittler verpflichtet, den Fluggast bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten. Sofern bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht feststeht, wird der Vermittler ihm die vom vermittelten Unternehmen vorliegenden Informationen über diejenige Fluggesellschaft übermitteln, die wahrscheinlich den Flug durchführt. Bei einem Wechsel der Fluggesellschaft wird der Kunde unverzüglich über den Wechsel unterrichtet. Die gemeinschaftliche Liste über die mit Flugverbot in der Europäischen Union belegten Fluggesellschaften ist über die Internetseiten http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index\_de.htm und www.lba.de abrufbar und kann dem Kunden auf Verlangen in den Geschäftsräumen des Vermittlers ausgehändigt werden.
4.2. Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der Fluggesellschaft gelten – soweit jeweils anwendbar - die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes, des Warschauer und Montrealer Übereinkommens und unmittelbar, wie inländische gesetzliche Bestimmungen,

  • die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 zu Flugpassagierrechten
  • die Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der Gemeinschaft eine Betriebsuntersagung ergangen ist, sowie über die Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
  • die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität

Dem Kunden wird dringend empfohlen, sich über seine Rechte als Fluggast, z.B. durch die Aushänge in den Flughäfen, durch die Informationen des ausführenden Luftfahrtunternehmens oder durch die Informationsblätter des Luftfahrtbundesamts unter www.lba.de zu informieren.

5. Aufwendungsersatz, Vergütungen, Inkasso, Zahlungen

5.1. Der Vermittler ist berechtigt, Zahlungen entsprechend den Leistungs- und Zahlungsbestimmungen der vermittelten Leistungserbringer zu verlangen, soweit diese wirksam zwischen dem Leistungserbringer und dem Kunden vereinbart sind und rechtswirksame Zahlungsbestimmungen enthalten.
Zahlungsansprüche gegenüber dem Kunden kann der Vermittler, soweit dies den Vereinbarungen zwischen dem Vermittler und dem Leistungserbringer entspricht, als dessen Inkassobevollmächtigter geltend machen, jedoch auch aus eigenem Recht auf Grundlage der gesetzlichen Vorschusspflicht des Kunden als Auftraggeber gemäß § 669 BGB.
5.2. Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend für Stornokosten (Rücktrittsentschädigungen) und sonstige gesetzlich oder vertraglich begründete Forderungen des vermittelten Leistungserbringers.
5.3. Der Kunde kann eigenen Zahlungsansprüchen des Vermittlers nicht im Wege der Zurückbehaltung oder Aufrechnung entgegenhalten, dass der Kunde Ansprüche gegenüber dem vermittelten Leistungserbringer, insbesondere aufgrund mangelhafter Erfüllung des vermittelten Vertrages, hat. Dies gilt nicht, wenn für das Entstehen solcher Ansprüche eine schuldhafte Verletzung von Vertragspflichten des Vermittlers ursächlich oder mitursächlich geworden ist oder der Vermittler aus anderen Gründen gegenüber dem Kunden für die geltend gemachten Gegenansprüche haftet.

6. Vergütungsansprüche des Vermittlers

6.1. Für die Preise und die Serviceentgelte bei der Vermittlung der Flugbeförderungsleistungen von Fluggesellschaften nach Ziff. 4 Teil C dieser Vermittlungsbedingungen gilt:
a) Die angegebenen und in Rechnung gestellten Preise sind Preise der Fluggesellschaften, die keine Provision oder ein sonstiges Entgelt der Fluggesellschaft für die Tätigkeit des Vermittlers beinhalten.
b) Die Vergütung des Vermittlers im Rahmen dieser Vermittlungstätigkeit erfolgt demnach ausschließlich durch vom Kunden zu bezahlende Serviceentgelte.
c) Die Serviceentgelte für die Vermittlungstätigkeit des Vermittlers und für sonstige Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Flugbuchung ergeben sich, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, aus den dem Kunden, insbesondere durch Aushang in den Geschäftsräumen des Vermittlers bekannt gegebenen und vereinbarten Entgelten.
d) Ist eine Vereinbarung zur Höhe eines entsprechenden Serviceentgelts nicht getroffen worden, schuldet der Kunde dem Vermittler eine Vergütung nach den gesetzlichen Bestimmungen, d.h. es besteht eine Pflicht zur Bezahlung einer üblichen Vergütung durch den Auftraggeber.
6.2. Die Serviceentgelte für die Vermittlung von sonstigen Reiseleistungen und für sonstige Tätigkeiten im Auftrag des Kunden bedürfen einer entsprechenden Vereinbarung. Diese kann z.B. durch deutlich sichtbaren Aushang von Preislisten in den Geschäftsräumen des Vermittlers und/ oder einem entsprechenden mündlichen oder schriftlichen Hinweis des Vermittlers hierauf erfolgen.
6.3. Der Anspruch des Vermittlers auf Serviceentgelte – auch bei der Flugvermittlung - bleibt durch Leistungsstörungen oder Änderungen, insbesondere Umbuchung, Namenswechsel, Rücktritt, Stornierung, Annullierung, oder Kündigung des vermittelten Vertrages durch den Leistungserbringer oder den Kunden bestehen. Dies gilt nicht, soweit sich ein Anspruch auf Rückerstattung des Kunden aufgrund eines Schadensersatzanspruchs des Kunden wegen Mängeln der Beratungs- oder Vermittlungstätigkeit des Vermittlers aus vertraglichen oder gesetzlichen Ansprüchen ergibt.

7. Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen

7.1. Sowohl den Kunden, wie auch den Vermittler trifft die Pflicht, Vertrags- und sonstige Unterlagen des vermittelten Leistungserbringers über die Reiseleistungen, die dem Kunden durch den Vermittler ausgehändigt wurden, insbesondere Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa, Versicherungsscheine und sonstige Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen auf Richtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf die Übereinstimmung mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zu überprüfen.
7.2. Soweit Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen dem Kunden nicht direkt vom vermittelten Leistungserbringer übermittelt werden, erfolgt die Aushändigung durch den Vermittler durch Übergabe im Geschäftslokal des Vermittlers oder nach dessen Wahl durch postalischen oder
elektronischen Versand.

8. Mitwirkungspflichten des Kunden gegenüber dem Vermittler

8.1. Der Kunde hat für ihn erkennbare Fehler oder Mängel der Vermittlungstätigkeit des Vermittlers nach deren Feststellung diesem unverzüglich mitzuteilen. Hierunter fallen insbesondere fehlerhafte oder unvollständige Angaben von persönlichen Kundendaten, sonstiger Informationen, Auskünfte und Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen, sowie die nicht vollständige Ausführung von Vermittlungsleistungen (z.B. nicht vorgenommene Buchungen oder Reservierungen).
8.2. Erfolgt keine Anzeige nach Ziff. 8.1 durch den Kunden, so gilt:
a) Unterbleibt die Anzeige des Kunden nach Ziff. 8.1 unverschuldet, entfallen seine Ansprüche nicht.
b) Ansprüche des Kunden an den Vermittler entfallen insoweit, als dieser nachweist, dass dem Kunden ein Schaden bei ordnungsgemäßer Anzeige nicht oder nicht in der vom Kunden geltend gemachten Höhe entstanden wäre. Dies gilt insbesondere, soweit der Vermittler nachweist, dass eine unverzügliche Anzeige durch den Kunden dem Vermittler die Möglichkeit zur Behebung des Mangels oder der Verringerung eines Schadens, z.B. durch Umbuchung, Zusatzbuchung oder Stornierung mit dem vermittelten Leistungserbringer ermöglicht hätte.
c) Ansprüche des Kunden im Falle einer unterbliebenen Anzeige nach Ziff. 8.1 entfallen nicht

  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Vermittlers resultieren
  • bei Ansprüchen auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Vermittlers beruhen
  • bei Verletzung einer wesentlichen Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vermittlungsvertrages überhaupt erst ermöglicht oder deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet.

Die Haftung für Buchungsfehler nach § 651x BGB bleibt unberührt.
8.3. Eine vertragliche und/oder gesetzliche Verpflichtung des Kunden zur Mängelanzeige gegenüber dem vermittelten Leistungserbringer bleibt von Ziffer 8 unberührt.
8.4. Der Kunde wird in seinem eigenen Interesse gebeten, den Vermittler auf besondere Bedürfnisse oder Einschränkungen im Hinblick auf die nachgefragten Reiseleistungen hinzuweisen.

9. Pflichten des Vermittlers bei Reklamationen des Kunden gegenüber den vermittelten Leistungserbringern

9.1. Ansprüche müssen gegenüber den vermittelten Leistungserbringern innerhalb bestimmter Fristen, die sich aus Gesetz oder vertraglichen Vereinbarungen ergeben können, geltend gemacht werden. Im Regelfall werden diese Fristen nicht durch Geltendmachung gegenüber dem Vermittler gewahrt. Dies gilt auch, soweit der Kunde bezüglich derselben Reiseleistung Ansprüche sowohl gegenüber dem Vermittler als auch gegenüber dem Leistungserbringer geltend machen will.
9.2. Bei Reklamationen oder sonstiger Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber den vermittelten Leistungserbringern beschränkt sich die Pflicht des Vermittlers auf die Erteilung der erforderlichen und ihm bekannten Informationen und Unterlagen, insbesondere die Mitteilung von Namen und Adressen der vermittelten Leistungserbringer.
9.3. Übernimmt der Vermittler - auch ohne hierzu verpflichtet zu sein - die Weiterleitung fristwahrender Anspruchsschreiben des Kunden, haftet er für den rechtzeitigen Zugang beim Empfänger nur bei von ihm selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachter Fristversäumnis.
9.4. Bezüglich etwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber den vermittelten Leistungserbringern besteht keine Pflicht des Vermittlers zur Beratung über Art, Umfang, Höhe, Anspruchsvoraussetzungen und einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche Bestimmungen.

10. Wichtige Hinweise zu Versicherungen von Reiseleistungen

10.1. Der Vermittler weist auf die Möglichkeit hin, zur Minimierung eines Kostenrisikos bei Stornierungen durch den Kunden eine Reiserücktrittskostenversicherung bei Buchung abzuschließen.
10.2. Der Kunde wird weiterhin darauf hingewiesen, dass eine Reiserücktrittskostenversicherung üblicherweise nicht den entstehenden Schaden abdeckt, der ihm durch einen - auch unverschuldeten - Abbruch der Inanspruchnahme der Reiseleistungen nach deren Antritt entstehen kann. Eine Reiseabbruchversicherung ist in der Regel gesondert abzuschließen.
10.3. Der Vermittler empfiehlt zusätzlich, bei Reisen ins Ausland auf ausreichenden Auslandskrankenversicherungsschutz zu achten.
10.4. Bei der Vermittlung von Reiseversicherungen wird der Kunde darauf hingewiesen, dass die Versicherungsbedingungen der vermittelten Reiseversicherungen besondere Vertragsbedingungen und/oder Mitwirkungspflichten des Kunden enthalten können, insbesondere Haftungsausschlüsse (z.B. bei Vorerkrankungen), die Obliegenheit zur unverzüglichen Stornierung in der Reiserücktrittskostenversicherung, Fristen für die Schadensanzeige und Selbstbehalte. Der Vermittler haftet nicht, soweit er keine Falschauskunft bezüglich der Versicherungsbedingungen getätigt hat und der vermittelte Reiseversicherer aufgrund von wirksam vereinbarten Versicherungsbedingungen ein Leistungsverweigerungsrecht gegenüber dem Kunden hat.

11. Haftung des Vermittlers

11.1. Soweit der Vermittler eine entsprechende vertragliche Pflicht nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat, haftet er nicht für das Zustandekommen von Verträgen mit den zu vermittelnden Leistungserbringern.
11.2. Der Vermittler haftet nicht für Mängel und Schäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen. Dies gilt nicht bei einer ausdrücklichen diesbezüglichen Vereinbarung oder Zusicherung des Vermittlers, insbesondere, wenn diese von der Leistungsbeschreibung des Leistungserbringers erheblich abweicht.
11.3. Eine etwaige eigene Haftung des Vermittlers aus der schuldhaften Verletzung von Vermittlerpflichten bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

12. Verbraucherstreitbeilegung

12.1. Der Vermittler weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass der Vermittler nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Geschäftsbedingungen über die Vermittlung von Reiseleistungen für den Vermittler verpflichtend würde, informiert der Vermittler die Verbraucher hierüber in geeigneter Form.
12.2. Der Vermittler verweist für alle Verträge über Pauschalreisen, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr hin.
-- Stand: 01. Juli 2018

Newsletter Hintergrund
Newsletter anmelden - 50 EUR sichern

Aktuelle Informationen, inspirierende Ideen, neueste Reisen und
Geheimtipps von Reiseexperten

Hier individuelle Planung starten

Kleingruppe Singles
EUR 3.795 p.Pers. im EZ inkl. Flug
  • 10 Tage Kleingruppe Singles

Vietnam - Kulinarische Sinnesreise von Hanoi bis Saigon inkl. Flug

  • Flug ab Frankfurt nach Hanoi und zurück von Ho Chi Minh Stadt & 2x Inlandsflüge
  • 8x Übernachtung in 4* Hotels
  • Täglich Frühstück, Mahlzeiten lt. Programm
  • Alle Transfers & deutschsprachige lokale Guides
  • Gruppenboot in Halong
  • Vespa Tour Hanoi & kulinarische Erlebnisse in Vietnam
  • Saigon inkl. Citytour
Viamonda Promise
Viamonda-Qualitätsgarantie

Hier individuelle Planung starten

Kleingruppe Singles
EUR 3.795 p.Pers. im EZ inkl. Flug

Einen Moment bitte

Wir erstellen Ihren individuellen Reiseplan.
Dabei suchen wir bei allen Leistungspartnern der Reise aktuell
nach Verfügbarkeit und Preis.

Das kann bis zu 10 Sekunden dauern

Wir erstellen Ihren individuellen Reiseplan.
Dabei suchen wir bei allen Leistungspartnern der Reise aktuell
nach Verfügbarkeit und Preis.

Das kann bis zu 10 Sekunden dauern