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Insidertipps Madeira – <br> 5 Highlights der Blumeninsel Madeira
Viamonda Reisejournal

Insidertipps Madeira –
5 Highlights der Blumeninsel Madeira

Madeira oder wie sie auch genannt wird, die Blumeninsel ist wie die Kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs und beeindruckt mit einer vielfältigen Naturlandschaft. Die portugiesische Inselgruppe  bietet Ihren Besuchern atemberaubende Landschaften und einzigartige, natürliche Attraktionen. Dabei wartet vor allem die gleichnamige Hauptinsel, die auch den Namen „die Blumeninsel“ trägt,  mit einer ganzjährig zu bewundernden Blumenvielfalt sowie spektakulären, von Levadas durchzogenen Vulkanlandschaften auf. Dank zahlreicher gut beschilderter Wanderwege kann die ca. 700 Kilometer große, vor der marokkanischen Küste gelegene Insel, auch ganz bequem ohne Transportmittel erkundet werden.

Die Inselgruppe Madeira (zu Deutsch: „Holz“) besitzt eine Gesamtfläche von knapp 800 km², welche 265.000 Einwohner beheimatet. Neben der Hauptinsel, welche den mit Abstand größten Teil der Gesamtfläche ausmacht, sind die wesentlich kleinere Insel Porto Santo sowie die drei unbewohnten Inseln Ilhéu Chão, Deserta Grande und Bugio ebenfalls Teil der Inselgruppe.

Ob Anreise per Flugzeug oder Schiff: Ankunftsort für die allermeisten Madeira-Reisenden ist die Hauptstadt Funchal im Süden der Hauptinsel. Angesiedelt inmitten einer idyllischen Bucht teilt sich die Stadt in einen noch aus der Piratenzeit stammenden historischen Part sowie einen neueren Stadtkern auf, welcher zahlreiche Kirchen und offizielle Gebäude beherbergt. Vor allem ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade mit ihren unzähligen Restaurants ist für jeden Madeira-Besucher ein absolutes Muss. Doch welche Orte sollten Sie ansonsten auf keinen Fall verpassen? 5 echte Gründe, warum sich eine Reise nach Madeira lohnt.

 

Die 5 viamonda Insidertipps für Madeira. Highlights, die Sie nicht verpassen sollten:

  1. Grutas de São Vicente: 900.000 Jahre alte Lavahöhlen
  2. Câmara de Lobos: Idyllisches Fischerdorf
  3. Levadas: Wanderung entlang der Bewässerungskanäle
  4. Monte Palace Tropical: Üppige Pflanzenlandschaft
  5. Ponta de São Lurenco: Vulkanische Steinformationen 

 

1. Erkundung eines 700 Meter langen Lavatunnelsystems

Die Hauptinsel Madeira sowie die restliche Inselgruppe sind ausschließlich vulkanischen Ursprungs. Für alle, die mehr über die Entstehung Madeiras erfahren möchten, sind daher die Grutas de São Vicente ein interessantes Reiseziel.

Die Grutas de São Vicente entstammen einem Vulkanausbruch, welcher sich vor knapp 900.000 Jahren im Norden der Hauptinsel ereignete. Dabei blieb ein ca. 700 Meter langes Lavatunnelsystem zurück – ein bizarres Labyrinth, bestehend aus unzähligen Gängen und Grotten.

Entdeckt im Jahre 1885, ist es für Besucher seit 1996 möglich, diese Grotten im Rahmen einer geführten Tour zu erkunden. Leider wurden die Grutas de São Vicente im März 2020 vorübergehend geschlossen. Wann diese wieder geöffnet werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Doch auch Abseits der Grotten ist São Vicente, eine idyllische Kleinstadt mit historischem Ortskern, immer einen Besuch wert. Besonders die kleine Kapelle Capelinha do Calhau, welche im Jahr 1692 inmitten einer Flussmündung in einer Felsnische erbaut wurde, ist eine beliebte Sehenswürdigkeit.

 

2. Fischerdorf mit ursprünglichem Charme

Die knapp 20.000 Einwohner der kleinen Hafenstadt Câmara de Lobos, an der südlichen Küste Madeiras gelegen, leben zum Großteil vom Fischfang. Gemeinhin gilt Câmara de Lobos als der berühmteste Fischerort Madeiras, nicht zuletzt aufgrund eines Gemäldes des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill, der die Stadt mehrmals besucht haben soll. Die frischen und hausgemachten Fischgerichte, welche hier angeboten werden, sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen.

3. Wanderwege entlang der Levadas

Die Levadas, kleine Bewässerungskanäle, verlaufen über die gesamte Insel und versorgen die kargen Flächen des südlichen Teils mit dem Wasser aus dem Norden. Die über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten errichteten Levadas erstecken sich über eine Gesamtlänge von 2.100 km und sind damit hinsichtlich der Ausdehnung und des Umfangs weltweit einzigartig.

Entlang der Levadas verlaufen zahlreiche Wanderwege, welche zu den atemberaubendsten Orten der Insel führen, eine hervorragende Aussicht dabei ganz inklusive.

 

4. Monte Palace Tropical

Der botanische Garten Monte Palace Tropical ist ein botanischer Garten oberhalb der Hauptstadt Funchal, wo auf einer Fläche von 70.000 m² nicht nur die typische Flora der Insel, sondern auch Kachelbilder, Kunstwerke, und Mineralien gezeigt werden. Auch Tiere wie Schwäne oder Koys sind auf der Anlage beheimatet. Von der Terrasse der Bar am Schwanenteich erlebt man einen perfekten Ausblick über Stadt.

Der Tropische Garten Monte Palace kann zu Fuß oder bequem mit der Luftseilbahn Funchal-Monte erreicht werden. Für Abenteuerwillige kann der Abstieg darüber hinaus auch per Korbschlittenfahrt bestritten werden.

5. Ponta de São Lurenco

Während Madeira ansonsten für üppige Pflanzenlandschaften bekannt ist, bietet der auf einer Halbinsel im Osten Madeiras gelegene Naturpark Ponta de São Lurenco das genaue Gegenteil: Zerklüftete vulkanische Steinformationen bestimmen hier das Landschaftsbild, wobei zahlreiche Wanderwege zur genaueren Erkundung einladen.

So können in den atemberaubenden Lavalandschaften seltene einheimische Pflanzen angetroffen werden. Auch zahlreichen Tieren wie verschiedenen Vogelarten, aber auch Robben, bietet der Naturpark ein Zuhause. Darüber hinaus kann hier der einzige schwarze Sandstrand der Insel bewundert werden.

 

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